Italien investiert in die Sicherheit seiner Kunstschätze

Nach den Anschlägen in Brüssel investiert Italien in die Sicherheit seiner Monumente. 300 Millionen Euro will die Regierung in Rom bis 2018 locker machen, um die Sicherheitsvorkehrungen rund um das Kolosseum, die Uffizien, die archäologischen Ausgrabungen von Pompeji bei Neapel und der Pinakothek von Brera zu erhöhen, berichtete die Mailänder Tageszeitung "Corriere della Sera" am Dienstag.

20 Monumente in Italien gelten als besonders gefährdet. Zu ihnen zählen unter anderem die Galleria dell'Accademia in Venedig, das Schloss der süditalienischen Stadt Caserta und das Museum Capodimonte in Neapel. Das Kulturministerium arbeitet an einer Liste von insgesamt 150 Stätten, für die die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt werden sollen.
Schärfste Sicherheitsvorkehrungen wurden bereits an Ostern für die Uffizien ergriffen. "Unser Museum wird täglich von Tausenden Personen besucht. Allein an Ostersonntag haben rund 8.000 Menschen die Uffizien besucht, 7.100 besichtigten die Boboli-Gärten. Natürlich müssen die Sicherheitsvorkehrungen auf höchstem Niveau sein", berichtete Uffizien-Direktor Eike Schmidt.
Zum Schutz des meistbesuchten italienischen Museums will Schmidt verstärkt auf Metalldetektoren, Videoanlagen und Panzerglas setzen. Auch mehr Sicherheitspersonal soll die Uffizien bewachen, die jährlich von zwei Millionen Menschen besucht werden. Das Personal darf nur mit Sicherheitsausweis das Museum betreten.

Wien/Bochum (APA) - Buwog-Chef Daniel Riedl widerspricht dem Vorwurf, die Bundeswohnungen seien 2004 von der damaligen Bundesregierung zu billig verkauft worden. Zur in diesen 14 Jahren eingetretenen Wertsteigerung von 588 Mio. auf 3,2 Mrd. Euro, soviel bietet die deutsche Vonovia, sagte Riedl am Freitag im Ö1-"Mittagsjournal" des ORF-Radios: "Ich bin persönlich stolz drauf."
 

Newsticker

Buwog-Chef Riedl verteidigt kräftige Wertsteigerung des Unternehmens

Wien (APA) - Bei der insolventen Wienwert-Holding hat am Freitag die erste Gläubigerversammlung stattgefunden. Laut Bericht des Masseverwalters Norbert Abel beträgt das liquide Vermögen derzeit gerade einmal 40.000 Euro, berichtete Anlegeranwalt Lukas Aigner am Nachmittag. Die Anleihen seien aus Sicht des Masseverwalters faktisch nicht besichert.
 

Newsticker

Wienwert-Masseverwalter: 40.000 Euro Vermögen, Bonds nicht besichert

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi hat nach einem Gewinnsprung 2017 einen klaren Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr gescheut. Das sorgte an der Börse für Enttäuschung: Vivendi-Aktien brachen am Freitag zeitweise um knapp neun Prozent ein und waren größter Verlierer im Parise Auswahlindex CAC 40.
 

Newsticker

Medienkonzern Vivendi lässt Anleger über 2018 im Dunkeln: Aktie fällt