Italien rechnet mit kräftigerem Wirtschaftswachstum 2018

Rom (APA) - Italien rechnet mit einem kräftigeren Wirtschaftswachstum im vierten Quartal 2017 und im Gesamtjahr 2018. Dies berichtete der italienische Wirtschaftsminister Pier Carlo Padoan in einer Ansprache vor dem Parlament am Dienstag in Rom.

Das stärkere Wirtschaftswachstum werde sich positiv auf den Arbeitsmarkt auswirken. In vier Jahren seien in Italien eine Million Jobs entstanden, dieser Trend werde sich weiter konsolidieren, versicherte der Minister. Italien hat im September seine Prognosen für die Wirtschaftsleistung heuer und nächstes Jahr angehoben. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) soll 2017 um 1,5 Prozent steigen, zuvor war mit 1,1 Prozent gerechnet worden. 2018 und 2019 soll es so weitergehen.

Padoan stellte die Grundlinien des Haushaltsgesetzes 2018 vor. Dieses werde Maßnahmen im Wert von 19,6 Mrd. Euro enthalten. Mit Einnahmen in Höhe von 8,6 Mrd. Euro rechnet die Regierung dank des Kampfes gegen die Steuerhinterziehung und Ausgabenkürzungen. Allein bei den Ministerien soll eine Milliarde Euro pro Jahr eingespart werden.

Dank neuer Einkünfte, die aufgrund verschärfter Maßnahmen gegen die Schattenwirtschaft eingetrieben werden, rechnet Padoan mit zusätzlichen Einnahmen in Höhe von 5,1 Mrd. Euro. Die Schattenwirtschaft sei "eine strukturelle Bremse für die Entwicklung des Landes", heißt es im Dokument, das er dem Parlament vorlegte.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte