Italien verschärft Rauchverbot

Rom - Italien verschärft den Kampf gegen das Rauchen. Die Regierung von Premier Matteo Renzi hat am Montagabend einen Gesetzentwurf verabschiedet, nach dem das Rauchen im Auto verboten wird, wenn Kinder oder Schwangere an Bord sind, berichteten italienische Medien. Verboten ist auch Rauchen im Freien vor Krankenhäusern.

Auf Zigarettenschachteln sollen abschreckende Bilder und Slogans gedruckt werden. "Zigarettenrauch enthält 70 krebserregende Substanzen" soll unter anderem auf den Packungen aufgedruckt werden. Die Strafen für Trafikanten, die Minderjährigen Zigaretten verkaufen, sollen erhöht werden. Ihnen sollen künftig Geldstrafen zwischen 1.000 und 4.000 Euro und sogar der Lizenzentzug drohen.

Zigarettenautomaten sollen strenger geprüft werden, ob die automatischen Systeme zur Kontrolle des Alters der Kunden funktionieren. Grenzüberschreitender Online-Handel mit Tabakwaren und elektronischen Zigaretten wird verboten. Die Qualität elektronischer Zigaretten wird künftig strenger kontrolliert.

Laut dem italienischen Gesundheitsminister sterben jährlich 83.000 Menschen in Italien an den Folgen von Zigarettenkonsum, weltweit seien es sechs Millionen. Zehn Millionen Italiener rauchen. 6,2 Millionen Raucher sind Männer, 23,4 Prozent Teenager. Der Durchschnittskonsum liegt bei 12,7 Zigaretten pro Tag.

Die Regierung Renzi hatte im Jänner die Tabaksteuer erhöht. Unter dem hohen Steuerdruck verzichteten immer mehr Italiener auf Zigaretten. Rauchen ist in Italien bereits seit 2005 in allen der Öffentlichkeit zugänglichen Räumlichkeiten verboten - unter anderem in Restaurants, Bars, Diskotheken und Büros. 95 Prozent der Italiener befürworten das Gesetz, 90 Prozent der Raucher respektieren es.

In Österreich kommt im Mai 2018 ein totales Rauchverbot in der Gastronomie. Neben den klassischen Tabakerzeugnissen sind vom Verbot auch Wasserpfeifen und Produkte wie E-Zigaretten erfasst.

Frankfurt/Derby (APA/Reuters) - Die Pläne zum Verkauf der verlustreichen zivilen Schiffbau-Sparte ermuntern Anleger zum Einstieg bei Rolls-Royce. Die Aktien des britischen Flugzeugtriebwerk-Bauers stiegen am Mittwoch um bis zu 8,5 Prozent auf 926,4 Pence (7,6 Euro). Das ist der größte Kurssprung seit einem halben Jahr.
 

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Möglicher Verkauf von Geschäftsteilen beflügelt Rolls-Royce

Budapest (APA/dpa) - Ungarns rechtsnationale Regierung plant eine neue Strafsteuer für Zivilorganisationen, die Flüchtlingen helfen und ihre Kosten überwiegend durch Unterstützung aus dem Ausland decken. Dies gab der ungarische Innenminister Sandor Pinter am Mittwoch nach einer Regierungssitzung bekannt. Die Steuer werde 25 Prozent betragen.
 

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Ungarns Regierung plant Strafsteuer für Flüchtlingshelfer

New York/Charlotte (North Carolina) (APA/dpa) - Die von US-Präsident Donald Trump vorangetriebene Steuerreform macht den großen Banken des Landes weiter zu schaffen. Im Falle des Wall-Street-Hauses Goldman Sachs waren die Belastungen im Schlussquartal derart hoch, dass ein milliardenschwerer Verlust anfiel. Bei der Bank of America halbierte sich der Quartalsgewinn.
 

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US-Steuerreform zieht Goldman Sachs und Bank of America herunter