Italien will Minibonds für ganz Europa attraktiv machen

Berlin (APA/Reuters) - Italiens Wirtschafts- und Finanzminister Pier Carlo Padoan plädiert dafür, am europäischen Kapitalmarkt Minibonds als Finanzierungsinstrument auch für kleine Firmen zu etablieren. Das italienische Beispiel zeige, das damit ein neues Unternehmenssegment Zugang zu den Finanzmärkten bekomme und damit Investitionen angeschoben werden könnten, sagte der Minister dem "Handelsblatt" vom Dienstag.

An der Politik liege es, den Minibonds mit finanziellen Anreizen auf die Sprünge zu helfen und damit für Anleger interessanter zu machen. Diese Bemühungen müssten auch auf europäischer Ebene laufen.

"Wir bräuchten einen europäischen Finanzmarkt für Minibonds", forderte der Minister. Dann könnten Unternehmen aus einem Land in einem anderen Land solche Anleihen begeben. Als Anreize, mit denen die Politik solche Wege fördern könnte, nannte Padoan Staatsgarantien oder auch steuerliche Vorteile. Generell gelte es, mehr privates Kapital für Investitionen zu mobilisieren und Ersparnisse stärker in Investitionen zu lenken.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne