Italien will Minibonds für ganz Europa attraktiv machen

Berlin (APA/Reuters) - Italiens Wirtschafts- und Finanzminister Pier Carlo Padoan plädiert dafür, am europäischen Kapitalmarkt Minibonds als Finanzierungsinstrument auch für kleine Firmen zu etablieren. Das italienische Beispiel zeige, das damit ein neues Unternehmenssegment Zugang zu den Finanzmärkten bekomme und damit Investitionen angeschoben werden könnten, sagte der Minister dem "Handelsblatt" vom Dienstag.

An der Politik liege es, den Minibonds mit finanziellen Anreizen auf die Sprünge zu helfen und damit für Anleger interessanter zu machen. Diese Bemühungen müssten auch auf europäischer Ebene laufen.

"Wir bräuchten einen europäischen Finanzmarkt für Minibonds", forderte der Minister. Dann könnten Unternehmen aus einem Land in einem anderen Land solche Anleihen begeben. Als Anreize, mit denen die Politik solche Wege fördern könnte, nannte Padoan Staatsgarantien oder auch steuerliche Vorteile. Generell gelte es, mehr privates Kapital für Investitionen zu mobilisieren und Ersparnisse stärker in Investitionen zu lenken.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte