Italien-Budget - Di Maio attackiert Österreich

Rom/Wien (APA) - Der Chef von Italiens populistischer Regierungspartei Fünf Sterne, Luigi Di Maio, kritisiert Österreich wegen der Forderung nach Eröffnung eines Defizitverfahrens gegen Italien. "Ich bedauere diese Forderung Österreichs. Die österreichische Regierung sollte jene neue Generation politischer Kräfte vertreten, die Europa ändern wollen. In Wahrheit beharrt sie auf alten Positionen", sagte Di Maio.

"Österreich und die Niederlande verlangen von Italien einen Budgetplan, der Blut und Tränen von den Italienern fordert. Das ist genau das Gegenteil von dem, was die Italiener mit ihrer Stimme bei den Parlamentswahlen im März verlangt haben", meinte der Fünf Sterne-Chef und Vizepremier laut Medienangaben vom Donnerstag.

"Wir beharren auf unserem Weg. Die Alternative ist, noch mehr Opfer von den italienischen Pensionisten, Arbeitslosen und Unternehmen zu verlangen", meinte Di Maio. Die italienische Regierung bemühe sich, ein Strafverfahren gegen Italiener zu vermeiden ohne jedoch die Interessen der Italiener aufzugeben.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte