Italien-Budget - Auch Salvini attackiert Österreich

Rom (APA) - Auch der italienische Innenminister und Vizepremier Matteo Salvini kritisiert Österreich wegen der Forderung nach Eröffnung eines Defizitverfahrens gegen Italien. "Ich kümmere mich nicht um den Haushalt anderer Länder. Man soll uns arbeiten und einen Haushaltsplan umsetzen lassen, der das Recht auf Arbeit in den Vordergrund stellt", so Salvini nach Medienangaben von Freitag.

"Das sage ich Österreichern, Niederländern, Franzosen und Luxemburgern ohne Unterschiede zwischen Nationalisten, Europa-Freunden, oder Populisten zu machen: Jeder soll vor der eigenen Haustür kehren. Italien hat eine Regierung, die sich um die Italiener kümmert. Das sage ich bei aller Liebe: Kümmert euch um euren eigenen Kram", so Salvini.

Auch der zweite italienische Vizepremier, Fünf Sterne-Chef Luigi Di Maio, hatte am Donnerstag Österreich kritisiert. "Österreich und die Niederlande verlangen von Italien einen Budgetplan, der Blut und Tränen von den Italienern fordert. Das ist genau das Gegenteil von dem, was die Italiener mit ihrer Stimme bei den Parlamentswahlen im März verlangt haben", meinte der Fünf Sterne-Chef und Vizepremier.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte