Italiens BIP sinkt 2014 um 0,3 Prozent

(APA) - Italiens Statistikamt Istat geht im Gesamtjahr 2014 von einem Rückgang des italienischen Bruttoinlandprodukts (BIP) um 0,3 Prozent aus. Dies entspricht auch den Prognosen der Regierung Renzi. Im kommenden Jahr rechnet Istat mit einem BIP-Wachstum von 0,5 Prozent, die Regierung geht von einem Plus von 0,6 Prozent aus.

Kräftiger soll die italienische Wirtschaft laut Istat 2016 wachsen. In diesem Jahr wird ein Plus von ein Prozent erwartet. Nach drei Jahren Rückgang wird bis Ende 2014 der Konsum der italienischen Familien wieder wachsen. Das Konsumwachstum soll 0,3 Prozent betragen. 2016 wird der Privatkonsum voraussichtlich um 0,6 Prozent steigen.

Die Arbeitslosigkeit wird laut den Istat-Prognosen 12,5 Prozentpunkte betragen. Dank einer Stabilisierung der Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt sollte die Joblosigkeit im kommenden Jahr auf 12,4 Prozent sinken. 2016 rechnet Istat mit einem weiteren Rückgang auf 12,1 Prozent.

"2015 geht eine lange Rezessionsphase zu Ende, doch der Wirtschaftsaufschwung in Italien wird langsamer als in anderen, mehr dynamischen EU-Ländern zu spüren sein", geht aus dem Bericht hervor. Das Wachstum soll vor allem vom stärkeren Privatkonsum vorangetrieben werden.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte