Italiens BIP sinkt 2014 um 0,3 Prozent

(APA) - Italiens Statistikamt Istat geht im Gesamtjahr 2014 von einem Rückgang des italienischen Bruttoinlandprodukts (BIP) um 0,3 Prozent aus. Dies entspricht auch den Prognosen der Regierung Renzi. Im kommenden Jahr rechnet Istat mit einem BIP-Wachstum von 0,5 Prozent, die Regierung geht von einem Plus von 0,6 Prozent aus.

Kräftiger soll die italienische Wirtschaft laut Istat 2016 wachsen. In diesem Jahr wird ein Plus von ein Prozent erwartet. Nach drei Jahren Rückgang wird bis Ende 2014 der Konsum der italienischen Familien wieder wachsen. Das Konsumwachstum soll 0,3 Prozent betragen. 2016 wird der Privatkonsum voraussichtlich um 0,6 Prozent steigen.

Die Arbeitslosigkeit wird laut den Istat-Prognosen 12,5 Prozentpunkte betragen. Dank einer Stabilisierung der Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt sollte die Joblosigkeit im kommenden Jahr auf 12,4 Prozent sinken. 2016 rechnet Istat mit einem weiteren Rückgang auf 12,1 Prozent.

"2015 geht eine lange Rezessionsphase zu Ende, doch der Wirtschaftsaufschwung in Italien wird langsamer als in anderen, mehr dynamischen EU-Ländern zu spüren sein", geht aus dem Bericht hervor. Das Wachstum soll vor allem vom stärkeren Privatkonsum vorangetrieben werden.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne