Italien rettet drei kleine Banken mit Milliardenbetrag - Insider

Rom - Italien will Insidern zufolge drei angeschlagene Banken mit einem Milliardenbetrag retten. Das Kapital solle aus einem Fonds kommen, in den andere gesunde Geldhäuser eingezahlt hätten, sagten zwei mit den Plänen vertraute Personen am Montag der Nachrichtenagentur Reuters. Den drei kleinen Kreditinstituten fehlten mindestens 2,2 Mrd. Euro.

Bei den drei Finanzinstituten handle es sich um Carife, Banca Marche und Banca Popolare dell'Etruria. Diese Banken waren von der Zentralbank des Euro-Landes wegen erheblichen Kapitalmangels unter eine Sonderverwaltung gestellt worden. Die genauen Details des Rettungsplans stünden noch nicht fest.

Nach der Rekapitalisierung werde der Einlagensicherungsfonds Großaktionär aller drei Banken. Die Rettung belaste Großbanken wie Intesa Sanpaolo und die HVB-Mutter UniCredit als Top-Einzahler in den Fonds mit jeweils rund 200 Mio. Euro, sagte eine mit den Plänen vertraute Person. Die italienischen Banken sitzen nach jahrelanger Rezession auf Problemkrediten von knapp 200 Mrd. Euro.

Hongkong (APA/dpa) - Das starke Wachstum des Welthandels und bessere Aussichten in China sorgen für stabiles Wachstum in den Ländern Asiens. Die Asiatische Entwicklungsbank (ADB) hielt am Dienstag in Hongkong ihre Prognose aufrecht, dass die asiatischen Volkswirtschaften im laufenden Jahr um 5,9 Prozent wachsen werden. Für 2018 rechneten die Ökonomen mit 5,8 Prozent.
 

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Asiatische Länder profitieren von Welthandel und neuer Kraft Chinas

Frankfurt (APA/Reuters) - Eine chinesische Investorengruppe hat ihren Plan für einen Einstieg beim digitalen Kartendienst Here nach eigenen Angaben wegen Bedenken aus den USA aufgegeben. Das Angebot für eine Übernahme von zehn Prozent an der mehrheitlich von BMW, Daimler und Audi gehaltenen Firma sei zurückgezogen worden, weil man keine Zustimmung der US-Behörde für Auslandsinvestitionen (CFIUS) erhalten habe.
 

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Chinesische Investoren machen Rückzieher beim Kartendienst Here

Halle (APA/AFP) - Wer erfährt, dass seine geleistete Arbeit sinnlos war, strengt sich künftig im Job weniger an. Das beobachteten Wissenschafter vom Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einem Verhaltensexperiment, wie sie am Dienstag erklärten. Demnach wirkt sich die Bedeutsamkeit einer erledigten Aufgabe "sehr stark" darauf aus, wie motiviert Angestellte künftig arbeiten.
 

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Sinnlose Aufgaben senken zukünftige Motivation von Mitarbeitern