Italien rettet drei kleine Banken mit Milliardenbetrag - Insider

Rom - Italien will Insidern zufolge drei angeschlagene Banken mit einem Milliardenbetrag retten. Das Kapital solle aus einem Fonds kommen, in den andere gesunde Geldhäuser eingezahlt hätten, sagten zwei mit den Plänen vertraute Personen am Montag der Nachrichtenagentur Reuters. Den drei kleinen Kreditinstituten fehlten mindestens 2,2 Mrd. Euro.

Bei den drei Finanzinstituten handle es sich um Carife, Banca Marche und Banca Popolare dell'Etruria. Diese Banken waren von der Zentralbank des Euro-Landes wegen erheblichen Kapitalmangels unter eine Sonderverwaltung gestellt worden. Die genauen Details des Rettungsplans stünden noch nicht fest.

Nach der Rekapitalisierung werde der Einlagensicherungsfonds Großaktionär aller drei Banken. Die Rettung belaste Großbanken wie Intesa Sanpaolo und die HVB-Mutter UniCredit als Top-Einzahler in den Fonds mit jeweils rund 200 Mio. Euro, sagte eine mit den Plänen vertraute Person. Die italienischen Banken sitzen nach jahrelanger Rezession auf Problemkrediten von knapp 200 Mrd. Euro.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker