Italien - Haben nicht bei der EZB um Unterstützung nachgefragt

Kairo/Frankfurt (APA/Reuters) - Italien hat laut Vize-Regierungschef Luigi Di Maio nicht bei der Europäischen Zentralbank (EZB) wegen möglicher Unterstützung angeklopft. Die Europäische Zentralbank sei nicht ersucht worden, im Falle eines Vertrauensverlustes von Investoren, Anleihen zu kaufen, sagte di Maio am Mittwoch in Kairo. "Wir fragen bei niemandem um Hilfe nach, denn es gibt keinen spekulativen Angriff."

Die Zeitung "La Stampa" hatte berichtet, die Regierung in Rom wolle einer Herunterstufung der Bonität des Landes entgehen und wegen einer Fortführung der Anleihenkäufe auf die Notenbank zugehen.

Italien hat nach Griechenland das zweithöchste Staatsdefizit in der Eurozone. Die Koalitionsregierung aus Fünf-Sterne-Bewegung und der rechten Lega will mit der Vorlage ihres Haushalts 2019 Wahlversprechen einlösen. Unter anderem plant die Regierung zahlreiche finanzielle Erleichterungen für Bürger, darunter ein "Bürgereinkommen", das armen Italienern ein Einkommen von bis zu 780 Euro garantieren soll. Die Ausgaben-Pläne werden bei der EU-Kommission und an den Finanzmärkten mit Sorgen gesehen. Denn sie würden die Schulden des Landes weiter nach oben treiben.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro