Italien - Haben nicht bei der EZB um Unterstützung nachgefragt

Kairo/Frankfurt (APA/Reuters) - Italien hat laut Vize-Regierungschef Luigi Di Maio nicht bei der Europäischen Zentralbank (EZB) wegen möglicher Unterstützung angeklopft. Die Europäische Zentralbank sei nicht ersucht worden, im Falle eines Vertrauensverlustes von Investoren, Anleihen zu kaufen, sagte di Maio am Mittwoch in Kairo. "Wir fragen bei niemandem um Hilfe nach, denn es gibt keinen spekulativen Angriff."

Die Zeitung "La Stampa" hatte berichtet, die Regierung in Rom wolle einer Herunterstufung der Bonität des Landes entgehen und wegen einer Fortführung der Anleihenkäufe auf die Notenbank zugehen.

Italien hat nach Griechenland das zweithöchste Staatsdefizit in der Eurozone. Die Koalitionsregierung aus Fünf-Sterne-Bewegung und der rechten Lega will mit der Vorlage ihres Haushalts 2019 Wahlversprechen einlösen. Unter anderem plant die Regierung zahlreiche finanzielle Erleichterungen für Bürger, darunter ein "Bürgereinkommen", das armen Italienern ein Einkommen von bis zu 780 Euro garantieren soll. Die Ausgaben-Pläne werden bei der EU-Kommission und an den Finanzmärkten mit Sorgen gesehen. Denn sie würden die Schulden des Landes weiter nach oben treiben.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen