IT-Sicherheitsspezialist Cyan legt durchwachsenes Börsendebüt hin

Frankfurt (APA/dpa-AFX) - Der deutsche IT-Sicherheitsspezialist Cyan AG ist an seinem ersten Börsentag verhalten in den Handel gestartet. Der erste Kurs lag am Mittwoch bei 23,20 Euro und damit knapp über dem Ausgabepreis von 23,00 Euro je Aktie. Zuletzt kostet die Cyan-Aktie 22,94 Euro - in einem allerdings sehr schwachen Gesamtmarkt.

Der Börsengang erfolgte im Einstiegssegment Scale der Deutschen Börse, das kleinen und mittelgroßen Unternehmen den Zugang zum Kapitalmarkt erleichtern soll. Es wurden 1,38 Millionen Aktien unter die Investoren gebracht - allesamt aus einer Kapitalerhöhung. Damit sind dem Unternehmen brutto 31,7 Mio. Euro zugeflossen inklusive dem sogenannten Greenshoe.

Einen Teil des Geldes hat Cyan bereits für einen Zukauf ausgegeben. Der Rest soll ins Wachstum gesteckt werden. Cyan mit Sitz in München bietet Mobilfunkanbietern, Banken und Versicherungen Sicherheitslösungen für den Schutz des mobilen Datenverkehrs ihrer Endkunden an.

Zuletzt gab es mehrere prominente Börsengänge in Deutschland. Am vergangenen Freitag brachte die Deutsche Bank ihre Fondstochter DWS aufs Parkett. Eine Woche davor feierte Healthineers, die Medizintechnik-Sparte von Siemens, ihren Börseneinstand. Während die DWS-Aktien seit dem Börsenstart kaum vom Fleck kamen, entwickelten sich die Healthineers-Papiere erfreulich.

Wien (APA) - Ab kommendem Jahr soll es für die Gründung einer GmbH künftig nicht mehr nötig sein, dass alle Gesellschafter persönlich zum Abschluss des Gesellschaftsvertrags beim Notar erscheinen. Hingegen will es das Justizministerium ermöglichen, einen oder mehrere Gesellschafter per Video zuzuschalten. So soll die Gründung einer GmbH erleichtert werden, berichtete das Ö1-"Morgenjournal" am Mittwoch.
 

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GmbH-Gründer sollen ab 2019 nicht mehr persönlich zum Notar

Berlin (APA/dpa) - Menschen, die in Deutschland jahrelang ohne Arbeit auf die Unterstützung Hartz IV angewiesen sind, sollen künftig staatlich bezuschusste Jobs bekommen können. Das sieht ein Gesetzentwurf von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) vor, den die Regierung in Berlin beschloss.
 

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Staatlich geförderte Jobs für Langzeitarbeitslose in Deutschland

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Genossenschaftsbanken in Deutschland spüren noch keine gravierenden Auswirkungen durch den Handelsstreit oder die zähen Brexit-Verhandlungen. Wegen der anhaltend niedrigen Zinsen und der Kosten zur Erfüllung der regulatorischen Anforderungen stelle sich die Finanzgruppe aber für 2018 auf einen leichten Gewinnrückgang ein, so Vorstandsmitglied Andreas Martin vom Branchenverband BVR am Mittwoch.
 

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Deutsche Genossenschaftsbanken erwarten heuer leichten Gewinnrückgang