IT-Firma Cap Gemini will US-Geschäft mit Zukauf stark ausweiten

Paris - Die französische IT-Firma Cap Gemini will für 4 Mrd. Dollar (3,7 Mrd. Euro) in bar den US-Rivalen IGATE kaufen. Damit werde Nordamerika zum wichtigsten Markt und nach der Transaktion für 30 Prozent der dann in diesem Jahr erwarteten Gesamteinnahmen von 12,5 Mrd. Euro stehen, teilte Cap Gemini am Montag mit. Der Umsatz der Region könne durch den Deal um ein Drittel erhöht werden.

Widerstand ist zunächst nicht in Sicht: Die Franzosen haben nach eigenen Angaben bereits die Unterstützung von IGATE-Aktionären, die zusammen mehr als die Hälfte des Kapitals stellen.

IGATE ist ein IT-Service-Anbieter mit Schwerpunkten im Finanzbereich und im Einzelhandel. Cap Gemini bietet 48 Dollar je Aktie. IGATE-Papiere hatten den Handel an der Technologiebörse Nasdaq am Freitagabend bei 45,85 Dollar beendet. Die Amerikaner kamen 2014 auf einen Umsatz von 1,3 Mrd. Dollar und eine Marge im operativen Geschäft von 19 Prozent.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los