IT- und Beratungsbranche bleibt Wachstumsmotor

Wien - Unternehmensberater, IT-Dienstleister und Buchhaltungsbetriebe haben ihre Umsätze 2014 um 7 Prozent auf 23,6 Mrd. Euro gesteigert. Die Zahl der unselbstständig Beschäftigten nahm um 1,7 Prozent auf 74.113, die Zahl der Arbeitgeberbetriebe um 3,1 Prozent auf 7.393 zu. Bei mehr als 80 Prozent der Betriebe handelt es sich um Ein-Personen-Unternehmen.

Für 2015 wird von den Berufsgruppen ein Umsatzwachstum prognostiziert, teilte der Fachverband UBIT am Donnerstag in einer Aussendung mit. Die Auftragslage im ersten Quartal wird im Branchendurchschnitt als "(eher) gut" beurteilt. In der Berufsgruppe Buchhaltung ist der Anteil der Unternehmen mit einer sehr guten Auftragslage mit 27,5 Prozent am höchsten.

Am stärksten wuchs 2014 die Buchhaltungsbranche, nämlich um 8,8 Prozent auf 1,86 Mrd. Euro. Dahinter folgten die IT-Dienstleiter mit einem Plus von 7,2 Prozent auf 17,85 Mrd. Euro und die Unternehmensberater mit 6,6 Prozent auf 3,89 Mrd. Euro.

Die meisten Arbeitgeber stellen die IT-Dienstleister mit 4.246 Betrieben, gefolgt von den Unternehmensberatern mit 2.429 und den Buchhaltungsbetrieben mit 718. 84 Prozent aller Arbeitgeberbetriebe beschäftigen weniger als zehn Mitarbeiter.

Den höchsten durchschnittlichen Jahresumsatz pro Kopf - ohne Berücksichtigung von freien Mitarbeitern - machten im Vorjahr die IT-Dienstleister mit 109.326 Euro, gefolgt von den Unternehmensberatern mit 97.682 Euro und den Buchhaltern mit 39.153 Euro.

Die Unternehmensberater verdienen ihr Geld vor allem mit Managementberatung und Personalwesen, die IT mit der Entwicklung und Wartung von Individualsoftware sowie der Entwicklung, Anpassung, Einführung und Wartung von Standardsoftware und die Buchhalter mit Jahresabschlussaktivitäten sowie laufenden Buchhaltungsarbeiten.

Der Großteil der Erlöse wurde mit gewerblichen Kunden aus Österreich verdient, die Exportquoten lagen in der Unternehmensberatung bei 19,4 Prozent, in der IT bei 18,8 Prozent. In der Buchhaltung spielen Exporte praktisch keine Rolle.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte