IS - USA wollen Angriffe in Syrien nicht mit Damaskus absprechen

Washington (APA/AFP) - Die US-Regierung will ihre angekündigten Luftangriffe in Syrien nicht mit der Staatsführung in Damaskus absprechen, deren Regierungstruppen aber aus dem Visier ihrer Kampfflugzeuge heraushalten. "Das ist keine gemeinsame Anstrengung", bekräftigte Außenminister John Kerry in einer am Sonntag ausgestrahlten CBS-Sendung. Allerdings werde sich Washington darum bemühen, weitere Störungen im Verhältnis zu Damaskus zu vermeiden - auch um "sicherzustellen, dass sie nicht etwas tun, was sie noch mehr bereuen würden".

Kerry hatte das Interview schon am Samstag gegeben und damit noch vor der Enthauptung der britischen Geisel David Haines durch die Jihadistengruppe Islamischer Staat (IS), gegen die sich die Luftangriffe richten sollen. Laut dem Außenminister haben mehrere Verbündete schon ihre Bereitschaft signalisiert, die Luftangriffe der USA zu unterstützen oder sogar Bodentruppen nach Syrien zu schicken. Zumindest was den Einsatz von Soldaten angehe, stehe dies "im Moment" aber nicht konkret zur Debatte, sagte Kerry. Die Kämpfe am Boden würden vielmehr von syrischen Oppositionskräften geführt.

Derweil wurden nach Angaben oppositionsnaher Aktivisten 19 Zivilisten bei neuen Kampfhandlungen im Nordosten des Bürgerkriegslandes getötet. Bei den Opfern handle es sich um Unschuldige, die in der Provinz Hasakeh zwischen die Fronten von Kurdenmilizionären und IS-Kämpfern geraten seien. Unklar sei, welche Seite die Schuld trage am tödlichen Beschuss der Zivilisten in den Dörfern Hajijeh und Tal Khalil, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Die in Großbritannien ansässige Organisation bezieht ihre kaum überprüfbaren Informationen von einem dichten Netz aus Informanten in Syrien.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen