IS - USA wollen Angriffe in Syrien nicht mit Damaskus absprechen

Washington (APA/AFP) - Die US-Regierung will ihre angekündigten Luftangriffe in Syrien nicht mit der Staatsführung in Damaskus absprechen, deren Regierungstruppen aber aus dem Visier ihrer Kampfflugzeuge heraushalten. "Das ist keine gemeinsame Anstrengung", bekräftigte Außenminister John Kerry in einer am Sonntag ausgestrahlten CBS-Sendung. Allerdings werde sich Washington darum bemühen, weitere Störungen im Verhältnis zu Damaskus zu vermeiden - auch um "sicherzustellen, dass sie nicht etwas tun, was sie noch mehr bereuen würden".

Kerry hatte das Interview schon am Samstag gegeben und damit noch vor der Enthauptung der britischen Geisel David Haines durch die Jihadistengruppe Islamischer Staat (IS), gegen die sich die Luftangriffe richten sollen. Laut dem Außenminister haben mehrere Verbündete schon ihre Bereitschaft signalisiert, die Luftangriffe der USA zu unterstützen oder sogar Bodentruppen nach Syrien zu schicken. Zumindest was den Einsatz von Soldaten angehe, stehe dies "im Moment" aber nicht konkret zur Debatte, sagte Kerry. Die Kämpfe am Boden würden vielmehr von syrischen Oppositionskräften geführt.

Derweil wurden nach Angaben oppositionsnaher Aktivisten 19 Zivilisten bei neuen Kampfhandlungen im Nordosten des Bürgerkriegslandes getötet. Bei den Opfern handle es sich um Unschuldige, die in der Provinz Hasakeh zwischen die Fronten von Kurdenmilizionären und IS-Kämpfern geraten seien. Unklar sei, welche Seite die Schuld trage am tödlichen Beschuss der Zivilisten in den Dörfern Hajijeh und Tal Khalil, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Die in Großbritannien ansässige Organisation bezieht ihre kaum überprüfbaren Informationen von einem dichten Netz aus Informanten in Syrien.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte