IS - Grüne Abgeordnete Aslan sieht sich auf Twitter bedroht

Wien (APA) - Die Grüne Nationalratsabgeordnete Berivan Aslan sieht sich persönlich auf Twitter von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bedroht. Anlass ist eine Antwort eines Twitter-Users auf einen Tweet von ihr, Aslan sieht darin "Morddrohungen".

Die kurdisch-stämmige Tirolerin, Frauensprecherin ihrer Partei, hatte in der Nacht auf Dienstag auf Türkisch sinngemäß getwittert: Den IS zu unterstützen hieße, die Vergewaltigung von entführten und versklavten Frauen bzw. Mädchen gutzuheißen (die deutsche Übersetzung lieferte sie selbst später nach, Anm.). "Wo bleibt eure Ehre?"

Wenig später wies sie auf einen Antwort-Tweet hin (User-Name: "Zelluha"): "Erst, wenn du das Schwert des Islamischen Staates am Nacken spürst, wirst du wissen, was Ehre bedeutet." Sie fügte hinzu, dass dies "nicht zu unterschätzen" sei, zumal sie auch Feministin sei, hielt aber auch fest: "Hatte nie Angst. Die können uns nicht mundtot machen."

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen