Irland ernannte Wirtschaftsprofessor zum neuen Notenbankchef

Der Wirtschaftsprofessor Philip Lane wird Irlands neuer Notenbank-Gouverneur. Lane übernehme das Amt von seinem langjährigen Vorgänger und ehemaligen Kollegen am Dubliner Trinity College, Patrick Honohan, wie das irische Finanzministerium am Dienstag mitteilte.

Honohan geht kommenden Monat vorzeitig in den Ruhestand. Zu Lanes Aufgaben gehört die Vertretung der irischen Notenbank im Rat der Europäischen Zenralbank (EZB), dem wichtigsten geldpolitischen Entscheidungsgremium der 19-Länder-Gemeinschaft.

Lane war unter anderem als akademischer Berater für die Europäische Kommission, den Internationalen Währungsfonds (IWF) die Weltbank und eine Reihe von Notenbanken, darunter die EZB, tätig. Vor einigen Monaten hatte EZB-Präsident Mario Draghi Lane zum Vorsitzenden des wissenschaftlichen Beraterausschusses des Europäischen Ausschusses für Systemrisiken (ESRB) ernannt. Das zeige, welches Ansehen Lane in Europa habe, erklärte Irlands Finanzminister Michael Noonan. Der bei der EZB angesiedelte ESRB soll als Frühwarnsystem für Probleme im Finanzsektor dienen.

Frankfurt/Derby (APA/Reuters) - Die Pläne zum Verkauf der verlustreichen zivilen Schiffbau-Sparte ermuntern Anleger zum Einstieg bei Rolls-Royce. Die Aktien des britischen Flugzeugtriebwerk-Bauers stiegen am Mittwoch um bis zu 8,5 Prozent auf 926,4 Pence (7,6 Euro). Das ist der größte Kurssprung seit einem halben Jahr.
 

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Möglicher Verkauf von Geschäftsteilen beflügelt Rolls-Royce

Budapest (APA/dpa) - Ungarns rechtsnationale Regierung plant eine neue Strafsteuer für Zivilorganisationen, die Flüchtlingen helfen und ihre Kosten überwiegend durch Unterstützung aus dem Ausland decken. Dies gab der ungarische Innenminister Sandor Pinter am Mittwoch nach einer Regierungssitzung bekannt. Die Steuer werde 25 Prozent betragen.
 

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Ungarns Regierung plant Strafsteuer für Flüchtlingshelfer

New York/Charlotte (North Carolina) (APA/dpa) - Die von US-Präsident Donald Trump vorangetriebene Steuerreform macht den großen Banken des Landes weiter zu schaffen. Im Falle des Wall-Street-Hauses Goldman Sachs waren die Belastungen im Schlussquartal derart hoch, dass ein milliardenschwerer Verlust anfiel. Bei der Bank of America halbierte sich der Quartalsgewinn.
 

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US-Steuerreform zieht Goldman Sachs und Bank of America herunter