Irland ernannte Wirtschaftsprofessor zum neuen Notenbankchef

Der Wirtschaftsprofessor Philip Lane wird Irlands neuer Notenbank-Gouverneur. Lane übernehme das Amt von seinem langjährigen Vorgänger und ehemaligen Kollegen am Dubliner Trinity College, Patrick Honohan, wie das irische Finanzministerium am Dienstag mitteilte.

Honohan geht kommenden Monat vorzeitig in den Ruhestand. Zu Lanes Aufgaben gehört die Vertretung der irischen Notenbank im Rat der Europäischen Zenralbank (EZB), dem wichtigsten geldpolitischen Entscheidungsgremium der 19-Länder-Gemeinschaft.

Lane war unter anderem als akademischer Berater für die Europäische Kommission, den Internationalen Währungsfonds (IWF) die Weltbank und eine Reihe von Notenbanken, darunter die EZB, tätig. Vor einigen Monaten hatte EZB-Präsident Mario Draghi Lane zum Vorsitzenden des wissenschaftlichen Beraterausschusses des Europäischen Ausschusses für Systemrisiken (ESRB) ernannt. Das zeige, welches Ansehen Lane in Europa habe, erklärte Irlands Finanzminister Michael Noonan. Der bei der EZB angesiedelte ESRB soll als Frühwarnsystem für Probleme im Finanzsektor dienen.

Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1534 (Montag: 1,1613) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8670 (0,8611) Euro.
 

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Wien/Mountain View (APA) - "Ok, Google" soll es ab sofort in den heimischen Wohnungen heißen, geht es nach dem Internet-Konzern. Am Dienstag wurde der Launch des Smart Speaker Google Home (inklusive der Mini-Variante) in Österreich verkündet. Österreich-spezifische Inhalte gibt es vorerst kaum. Als Medienpartner vom Start weg dabei sind "Kronen Zeitung" und "Standard". Der ORF will ebenfalls mitmachen.
 

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