Irland ernannte Wirtschaftsprofessor zum neuen Notenbankchef

Der Wirtschaftsprofessor Philip Lane wird Irlands neuer Notenbank-Gouverneur. Lane übernehme das Amt von seinem langjährigen Vorgänger und ehemaligen Kollegen am Dubliner Trinity College, Patrick Honohan, wie das irische Finanzministerium am Dienstag mitteilte.

Honohan geht kommenden Monat vorzeitig in den Ruhestand. Zu Lanes Aufgaben gehört die Vertretung der irischen Notenbank im Rat der Europäischen Zenralbank (EZB), dem wichtigsten geldpolitischen Entscheidungsgremium der 19-Länder-Gemeinschaft.

Lane war unter anderem als akademischer Berater für die Europäische Kommission, den Internationalen Währungsfonds (IWF) die Weltbank und eine Reihe von Notenbanken, darunter die EZB, tätig. Vor einigen Monaten hatte EZB-Präsident Mario Draghi Lane zum Vorsitzenden des wissenschaftlichen Beraterausschusses des Europäischen Ausschusses für Systemrisiken (ESRB) ernannt. Das zeige, welches Ansehen Lane in Europa habe, erklärte Irlands Finanzminister Michael Noonan. Der bei der EZB angesiedelte ESRB soll als Frühwarnsystem für Probleme im Finanzsektor dienen.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht