Irisches Defizit fällt 2016 höher aus als erwartet

Das irische Staatsdefizit sinkt nach den Worten von Finanzminister Michael Noonan im laufenden Jahr auf 1,1 Prozent. Damit werde das Budgetloch allerdings etwas höher ausfallen als noch zu Jahresbeginn mit 0,75 Prozent veranschlagt, sagte Noonan am Mittwoch. Die im Euroraum erlaubte Obergrenze beträgt 3,0 Prozent.

Wegen des kräftigen Wirtschaftswachstums hat Irland zuletzt von mehr Steuereinnahmen profitiert als gedacht. So betrug das Defizit im vergangenen Jahr laut Noonan 1,3 Prozent, nachdem der Minister im Jänner noch 1,5 Prozent veranschlagt hatte. Das nach den Maastrichtkriterien berechnete Defizit hingegen lag 2015 bei 2,3 Prozent. Grund für den höheren Wert war die statistische Verrechnung der Rettung des Geldinstituts Allied Irish Banks (AIB).

München (APA/Reuters) - Siemens kauft das US-Technologieunternehmen Austemper Design Systems, einen jungen Softwareanbieter für Sicherheitsanwendungen. Mit der Übernahme könne Siemens sein Angebot an Kunden ergänzen, die sich mit autonomem Fahren sowie der Digitalisierung von Produktionsbetrieben und Infrastruktur beschäftigen, teilte das Unternehmen mit. Die Details der Übernahme würden nicht bekannt gegeben.
 

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Siemens kauft US-Technologie-Start-up

Washington (APA/AFP/Reuters) - "Baut sie hier!": US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU erneut mit Strafzöllen auf europäische Auto-Importe gedroht. Wenn die Europäische Union nicht "bald" ihre langjährigen Zölle und Barrieren für US-Produkte "niederbricht und beseitigt", würden die USA einen 20-prozentigen Tarif auf alle aus der EU eingeführten Autos verhängen, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.
 

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Trump droht wieder mit Zöllen auf EU-Autos: "Baut sie hier!"

Brüssel (APA/dpa/Reuters) - Mit Zöllen auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter hat die EU im Handelsstreit mit den USA zurückgeschlagen. Die Vergeltungszölle sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Auf europäische Verbraucher dürften bei einigen Produkten Preiserhöhungen zukommen.
 

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Zölle auf US-Produkte in Kraft: Einige Produkte dürften teurer werden