Irische Wirtschaft wuchs im zweiten Quartal kräftig

(APA/Reuters) - Die irische Wirtschaft hat im zweiten Quartal überraschend kräftig zugelegt. Zwischen April und Juni kletterte das Bruttoinlandsprodukt dank steigender Exporte um 1,5 Prozent, wie das nationale Statistikamt am Donnerstag mitteilte.

Die Regierung erhöhte prompt zum zweiten Mal binnen kurzer Zeit ihre Wachstumsprognose. "Es dürften dieses Jahr rund 4,5 Prozent werden", sagte Finanzminister Michael Noonan. Erst vorige Woche hatte er die Regierungsschätzung auf mehr als drei von 2,1 Prozent erhöht. Das Staatsdefizit werde sich 2014 auf rund 3,5 Prozent belaufen und damit besser als ursprünglich mit 4,8 Prozent erwartet, fügte Noonan nun hinzu.

Irland war unter den Euro-Rettungsschirm geschlüpft, hat diesen inzwischen aber wieder verlassen. Es gilt als Musterland unter den Krisenstaaten der Eurozone.

Peking (APA/Reuters) - Die chinesische Zentralbank will ungeachtet gestiegener Konjunkturrisiken durch den Handelskonflikt mit den USA vorerst auf größere Hilfen für die Wirtschaft verzichten. Stattdessen sollen die Finanzierungsprobleme von Unternehmen "effektiv gelindert" werden, hieß es in einer am Dienstag veröffentlichten Stellungnahme.
 

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Chinas Notenbank verzichtet vorerst auf größere Konjunkturhilfen

Genua (APA/Reuters) - Nach dem Brückeneinsturz in Genua hat Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte den Autobahnbetreiber zu deutlich höheren Entschädigungszahlungen für die Opfer aufgefordert. Den vom Infrastrukturkonzern Atlantia angebotenen Betrag von 500 Millionen Euro nannte der Regierungschef in der Zeitung "Il Corriere della Sera" vom Dienstag bescheiden.
 

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Brückeneinsturz in Genua - Conte fordert mehr Geld von Betreiber

Wien (APA) - Der Rat für Forschung und Technologieentwicklung (RFT) befürchtet, dass Österreich in der Grundlagenforschung den Anschluss an die internationale Spitze verliert. Um das zu vermeiden, empfiehlt das Gremium der Bundesregierung, die im Wettbewerb vergebenen Mittel für Grundlagenforschung zu steigern. So sollte das Budget des Wissenschaftsfonds FWF um 80 bis 90 Mio. Euro jährlich erhöht werden.
 

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Forschungsrat empfiehlt mehr Mittel für Grundlagenforschung