Iran rechnet nach Sanktionsende mit Verdoppelung seiner Ölexporte

Der Iran erwartet nach der Aufhebung der Wirtschaftssanktionen eine Verdoppelung seiner Ölexporte. "Schon in den nächsten Monaten können wir wieder bis zu 2 Millionen Barrel pro Tag exportieren", sagte Vizepräsident Ishagh Dschahangiri am Dienstag laut der Nachrichtenagentur ISNA.

Wegen der Handelsbeschränkungen im Zusammenhang mit dem Atomstreit hatte der Iran in den letzten Jahren durchschnittlich nur eine Million Barrel Erdöl pro Tag ausgeführt. Der Ölexport ist die Haupteinnahmequelle des Landes.

Die Wirtschaftssanktionen gegen Teheran sollen nach einem für Mitte Dezember geplanten Abschlussbericht der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) endgültig aufgehoben werden. Es wird voraussichtlich noch bis zum März 2016 dauern, bis auch konkrete Geschäfte abgeschlossen werden können.

Die National Iranian Oil Company (NIOC) plant aber schon Mitte November eine internationale Öl- und Gas-Konferenz in Teheran. Dort können ausländische Firmen mit dem Iran Vorverträge im Öl- und Gassektor abschließen. NIOC-Chef Rokneddin Dschawadi hofft, dass auch zahlreiche deutsche Firmen an dem Treffen teilnehmen werden. Laut Dschawadi begrüßt der Iran auch eine Zusammenarbeit mit Deutschland bei der Ausbildung iranischer Facharbeiter.

Wien (APA) - US-Präsident Donald Trump hat der EU 25 Prozent Zoll auf Autoimporte angedroht. Noch ist zwar unklar, ob diese Strafzölle jemals kommen, Wifo-Experte Gerhard Streicher hat aber bereits mögliche Auswirkungen einer solchen Maßnahme berechnet. Demnach wären in Österreich etwa 3.000 Jobs betroffen - sie müssen aber nicht unbedingt wegfallen.
 

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25 Prozent US-Zoll auf Autos würde in Österreich 3.000 Jobs treffen

Wellington (APA/dpa) - Wegen einer Seuche muss Neuseeland, der größte Milchexporteur der Welt, insgesamt mehr als 150.000 Milchkühe und andere Rinder schlachten. Premierministerin Jacinda Ardern gab am Montag in Wellington einen entsprechenden Zwei-Jahres-Plan bekannt.
 

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Neuseeland muss wegen Seuche mehr als 150.000 Rinder schlachten

Peking (APA/Reuters) - Die Nachfrage der chinesischen Verbraucher nach Lebensmitteln, Kosmetik und Autos aus dem Ausland ist Umfragen zufolge ungebrochen. Fast zwei Drittel wollen in den kommenden sechs Monaten mehr importierte Waren kaufen, ergab eine am Montag vom Handelsministerium veröffentlichte Umfrage unter rund 1.400 Konsumenten.
 

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Umfragen - Chinas Appetit auf ausländische Waren bleibt robust