Iran rechnet nach Sanktionsende mit Verdoppelung seiner Ölexporte

Der Iran erwartet nach der Aufhebung der Wirtschaftssanktionen eine Verdoppelung seiner Ölexporte. "Schon in den nächsten Monaten können wir wieder bis zu 2 Millionen Barrel pro Tag exportieren", sagte Vizepräsident Ishagh Dschahangiri am Dienstag laut der Nachrichtenagentur ISNA.

Wegen der Handelsbeschränkungen im Zusammenhang mit dem Atomstreit hatte der Iran in den letzten Jahren durchschnittlich nur eine Million Barrel Erdöl pro Tag ausgeführt. Der Ölexport ist die Haupteinnahmequelle des Landes.

Die Wirtschaftssanktionen gegen Teheran sollen nach einem für Mitte Dezember geplanten Abschlussbericht der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) endgültig aufgehoben werden. Es wird voraussichtlich noch bis zum März 2016 dauern, bis auch konkrete Geschäfte abgeschlossen werden können.

Die National Iranian Oil Company (NIOC) plant aber schon Mitte November eine internationale Öl- und Gas-Konferenz in Teheran. Dort können ausländische Firmen mit dem Iran Vorverträge im Öl- und Gassektor abschließen. NIOC-Chef Rokneddin Dschawadi hofft, dass auch zahlreiche deutsche Firmen an dem Treffen teilnehmen werden. Laut Dschawadi begrüßt der Iran auch eine Zusammenarbeit mit Deutschland bei der Ausbildung iranischer Facharbeiter.

Hongkong/Peking (APA/Reuters) - Der chinesische Google-Rivale Baidu will laut informierten Kreisen seinen Videodienst iQiyi in den USA an die Börse bringen. Der Schritt könnte schon nächstes Jahr erfolgen, sagte ein Insider am Dienstag. Die Online-Videothek im Stil von Netflix könnte mit 8 bis 10 Mrd. Dollar (8,4 Mrd. Euro) bewertet werden, hatte Bloomberg unter Berufung auf zwei mit dem Vorgang vertraute Personen berichtet.
 

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Internetriese Baidu plant US-Börsengang für Videodienst - Kreise

Wien (APA) - Das Bundeskriminalamt (BK) hat am Dienstag vor einer neu adaptierten Betrugsmasche gewarnt. Dabei kontaktieren Betrüger telefonisch Mitarbeiter in Trafiken, Tankstellen und Postpartnerstellen und fordern die Codes von Bitcoin-Ladebons. Bitcoin ist eine Kryptowährung, ein digitales Zahlungsmittel. Bisher waren Telefonwertkarten und Bons für Online-Prepaid-Zahlungsmittel im Visier der Täter.
 

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Betrüger fordern Bitcoin-Ladebons: Polizei warnt vor Betrugsmasche

Brüssel/Luxemburg (APA) - Geschäftsreisen in der EU sind von 2007 bis 2015 um 43,7 Prozent zurückgegangen. Eurostat teilte am Dienstag mit, dass die Zahl der Geschäftsreisen von 206 Mio. im Jahr 2007 auf 116 Mio. im Jahr 2015 gesunken ist. Ursache war neben der Wirtschafts- und Finanzkrise mit geringeren Reisebudgets von Firmen auch die technische Entwicklung bei der Kommunikation.
 

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Geschäftsreisen in der EU gingen 2007-2015 um 43,7 Prozent zurück