Iran fordert von OPEC Unterstützung für höhere Ölproduktion

Ankara - Der Iran hat von der Organisation erdölexportierender Ländern (OPEC) Unterstützung bei seiner geplanten Ausweitung der Ölproduktion nach einer Aufhebung von westlichen Sanktionen gefordert. Von den OPEC-Mitgliedern werde erwartet, den Weg dafür zu ebnen, sagte der iranische Ölminister Bidschan Namdar Sanganeh am Dienstag der Nachrichtenagentur Irna.

Der Iran will seine Ölexporte um eine Million Barrel am Tag erhöhen, wenn eine Einigung im Atomstreit erzielt wurde und die Strafmaßnahmen beendet wurden. Bisher hat allerdings kein OPEC-Land die Bereitschaft signalisiert, die eigene Öl-Produktion dafür zurückzufahren.

Die Strafmaßnahmen der Europäischen Union und der USA haben die Ölexporte des Irans seit 2012 auf rund eine Million Barrel pro Tag mehr als halbiert. Der einst zweitgrößte Öl-Exporteur der OPEC nach Saudi-Arabien braucht dem zukünftigen Chef der Internationalen Energieagentur (IEA) zufolge nach einem Atom-Abkommen aber bis zu fünf Jahre, um die Produktion wieder deutlich zu steigern. Grund dafür sei die mangelhafte Wartung der Ölanlagen wegen der Sanktionen.

Die Atomgespräche mit dem Iran laufen seit Jahren. Seit Anfang April stehen die Eckpunkte einer Einigung der islamischen Republik mit den fünf UN-Vetomächten und Deutschland. Viele Einzelheiten sind noch offen. Sie sollen bis Ende Juni geklärt werden. Der Westen befürchtet, dass der Iran heimlich nach Atomwaffen strebt. Die Regierung in Teheran weist dies zurück.

Hongkong/Washington (APA/AFP) - Die kritischen Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zur Notenbank Fed haben im asiatischen Börsenhandel den Dollar unter Druck gesetzt. Der japanische Yen legte am Dienstag gegenüber der US-Währung zu und stand bei einem Kurs von 109,9 zum Dollar. Auch der Euro und das britische Pfund profitierten ebenso wie die Währungen von Südkorea, Indonesien und Australien von Trumps Äußerungen.
 

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Trumps Äußerungen zur Fed setzen den Dollar unter Druck

Berlin (APA/AFP) - Mehrere energieintensive Branchen in Deutschland haben in einem gemeinsamen Positionspapier einen Ausgleich für steigende Stromkosten infolge des Kohleausstiegs gefordert. Das "Handelsblatt" zitierte am Dienstag aus einem Papier von Vertretern der Branchen Stahl, Metalle, Papier, Baustoffe, Glas und Chemie, die Ausgleichsmaßnahmen fordern.
 

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DE-Kohleausstieg - Energieintensive Branchen wollen Ausgleich

Berlin (APA/dpa) - Beschäftigte in Ostdeutschland arbeiten weiterhin länger als im Westen - und verdienen weniger. Im vergangenen Jahr leisteten Arbeitnehmer in den alten Bundesländern im Schnitt 1.279 Arbeitsstunden. Im Osten mit Berlin waren es 1.346 Stunden, also 67 mehr. Wird Berlin dem Westen zugerechnet, sind es im Osten 75 Stunden mehr.
 

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Ostdeutsche arbeiten weiter länger als Westdeutsche