Iran fordert von OPEC Unterstützung für höhere Ölproduktion

Ankara - Der Iran hat von der Organisation erdölexportierender Ländern (OPEC) Unterstützung bei seiner geplanten Ausweitung der Ölproduktion nach einer Aufhebung von westlichen Sanktionen gefordert. Von den OPEC-Mitgliedern werde erwartet, den Weg dafür zu ebnen, sagte der iranische Ölminister Bidschan Namdar Sanganeh am Dienstag der Nachrichtenagentur Irna.

Der Iran will seine Ölexporte um eine Million Barrel am Tag erhöhen, wenn eine Einigung im Atomstreit erzielt wurde und die Strafmaßnahmen beendet wurden. Bisher hat allerdings kein OPEC-Land die Bereitschaft signalisiert, die eigene Öl-Produktion dafür zurückzufahren.

Die Strafmaßnahmen der Europäischen Union und der USA haben die Ölexporte des Irans seit 2012 auf rund eine Million Barrel pro Tag mehr als halbiert. Der einst zweitgrößte Öl-Exporteur der OPEC nach Saudi-Arabien braucht dem zukünftigen Chef der Internationalen Energieagentur (IEA) zufolge nach einem Atom-Abkommen aber bis zu fünf Jahre, um die Produktion wieder deutlich zu steigern. Grund dafür sei die mangelhafte Wartung der Ölanlagen wegen der Sanktionen.

Die Atomgespräche mit dem Iran laufen seit Jahren. Seit Anfang April stehen die Eckpunkte einer Einigung der islamischen Republik mit den fünf UN-Vetomächten und Deutschland. Viele Einzelheiten sind noch offen. Sie sollen bis Ende Juni geklärt werden. Der Westen befürchtet, dass der Iran heimlich nach Atomwaffen strebt. Die Regierung in Teheran weist dies zurück.

Wien (APA) - Der frühere Obmann des Rings freiheitlicher Studenten (RFS), Alexander Schierhuber, wird per 1. Juni einer von vier Geschäftsführern der Breitspur Planungsgesellschaft mbH. Einen entsprechenden Online-Bericht der "Presse" bestätigte das von Norbert Hofer (FPÖ) geführte Infrastrukturministerium auf APA-Anfrage. Schierhuber ist schlagender Burschenschafter beim Akademischen Corps Saxonia zu Wien.
 

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Ex-RFS-Chef Schierhuber wird Breitspurbahnplanungs-Geschäftsführer

Auburn Hills (Michigan) (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler hat in den USA rund 4,8 Millionen Autos wegen Softwareproblemen zurückgerufen. Konkret gehe es um mögliche Fehlfunktionen im Zusammenhang mit den Geschwindigkeitsreglern, die behoben werden müssten, teilte das Unternehmen am Freitag in Auburn Hills mit. Betroffen seien unter anderem Fahrzeuge der Marken Chrysler Sedan, Cherokee und Ram Pickups.
 

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Softwareprobleme: Fiat Chrysler ruft in den USA 4,8 Mio. Autos zurück

Brüssel (APA/dpa) - In Europa gelten seit Freitag einheitliche Datenschutzregeln. Nach zweijähriger Übergangsfrist ist die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nun in allen 28 EU-Staaten in Kraft getreten. Sie setze "einen weltweiten Datenschutz-Standard, und darauf können wir alle stolz sein", sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourová am Freitag in Brüssel. "Sie bringt konkreten Nutzen für Bürger ebenso wie für Unternehmen."
 

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DSGVO verbessert Datenschutz - Erste Beschwerden gegen US-Konzerne