Iran: Keine Sanktionsoptionen nach Ablauf von Atomabkommen

Der Iran lehnt es ab, dass Sanktionen auch nach Ablauf des Atomabkommens wieder in Kraft gesetzt werden könnten. Chefunterhändler Abbas Arakchi sagte am Mittwoch in einer vom Fernsehen übertragenen Pressekonferenz, jeder Versuch, nach Ende des auf zehn Jahre angelegten Abkommens Strafmaßnahmen wieder einzuführen, wäre ein Bruch der Mitte Juli erzielten Einigung von Wien.

Die sechs Verhandlungspartner des Iran hatten UN-Generalsekretär Ban Ki Moon gesagt, dass sie eine fünfjährige Verlängerung des Bestandteils der Vereinbarung anstrebten, der bei Verstößen gegen das Abkommen die Wiedereinführung von Sanktionen vorsieht. In der UN-Resolution stehe, dass der Zeitraum des Abkommens zehn Jahre betrage und der Fall danach beim UN-Sicherheitsrat zu den Akten gelegt werde, sagte Arakchi.

Die fünf UN-Vetomächte und Deutschland hatten sich nach jahrelangen Verhandlungen mit dem Iran darauf verständigt, dass die Islamische Republik ihr umstrittenes Atomprogramm zurückfährt. Im Gegenzug sollen die Sanktionen schrittweise aufgehoben werden. Der Sicherheitsrat kann die UN-Strafmaßnahmen innerhalb des nächsten Jahrzehnts jederzeit wieder in Kraft setzen, sollte die Führung in Teheran gegen das Abkommen verstoßen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro