Iran will bis Juni Ölproduktion auf Vor-Sanktionsniveau steigern

Der Iran will in zwei Monaten wieder eine Erdölproduktion auf dem Niveau der Zeit vor den Atomsanktionen erreicht haben. Dies sei bis zum 20. Juni geplant, kündigte Vize-Ölminister Rokneddin Dschawadi am Dienstag laut der Nachrichtenagentur Irna an.

Seine Aussagen wurden als Signal des Opec-Staates gewertet, beim nächsten Treffen der Organisation der erdölexportierenden Länder zur Diskussion über eine Deckelung der Produktion bereit zu sein. Insidern zufolge will sich der Iran nach Erreichen der Vor-Sanktionsproduktion von knapp unter vier Millionen Barrel pro Tag an den Bemühungen zur Stabilisierung des Marktes beteiligen. Derzeit kommt das Land wohl auf mehr als 3,5 Millionen Barrel pro Tag.

Am Sonntag waren die Gespräche führender Ölförderstaaten zur Bekämpfung des weltweiten Überangebots noch gescheitert. Experten machen dafür Saudi-Arabien verantwortlich. Das Land wollte durchsetzen, das auch der Erzrivale Iran seine Produktion kappt. Dies jedoch hatte die Islamische Republik, die bei dem Treffen gar nicht vertreten war, schon im Vorfeld abgelehnt. Der Iran will zunächst die Marktanteile wiedergewinnen, die das Land im Zuge der Sanktionen im Atomstreit mit dem Westen verloren hatte, die Anfang des Jahres aufgehoben wurden. Das nächste Opec-Treffen ist für den 2. Juni geplant.

München (APA/Reuters) - Siemens kauft das US-Technologieunternehmen Austemper Design Systems, einen jungen Softwareanbieter für Sicherheitsanwendungen. Mit der Übernahme könne Siemens sein Angebot an Kunden ergänzen, die sich mit autonomem Fahren sowie der Digitalisierung von Produktionsbetrieben und Infrastruktur beschäftigen, teilte das Unternehmen mit. Die Details der Übernahme würden nicht bekannt gegeben.
 

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Siemens kauft US-Technologie-Start-up

Washington (APA/AFP/Reuters) - "Baut sie hier!": US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU erneut mit Strafzöllen auf europäische Auto-Importe gedroht. Wenn die Europäische Union nicht "bald" ihre langjährigen Zölle und Barrieren für US-Produkte "niederbricht und beseitigt", würden die USA einen 20-prozentigen Tarif auf alle aus der EU eingeführten Autos verhängen, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.
 

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Trump droht wieder mit Zöllen auf EU-Autos: "Baut sie hier!"

Brüssel (APA/dpa/Reuters) - Mit Zöllen auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter hat die EU im Handelsstreit mit den USA zurückgeschlagen. Die Vergeltungszölle sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Auf europäische Verbraucher dürften bei einigen Produkten Preiserhöhungen zukommen.
 

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Zölle auf US-Produkte in Kraft: Einige Produkte dürften teurer werden