Iran wirbt in China für gemeinsame Energieprojekte

Der Iran schmiedet eine engere Energie-Allianz mit China. Eine Delegation der Islamischen Republik ist in dieser Woche in Peking, um die Ölexporte in das energiehungrige Land auszuweiten, wie die Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag von iranischen Regierungsvertretern erfuhr. Der Iran wolle zudem Öl- und Gasprojekte im eigenen Land vorantreiben, die von China finanziert werden könnten.

Die Volksrepublik gehört bereits zu den größten Investoren im iranischen Ölgeschäft und ist zugleich der wichtigste Handelspartner sowie Rohölkunde des Landes. Der Iran setzt auf ein Comeback seines wichtigen Wirtschaftszweigs, wenn nach einer Einigung im Atomstreit die Wirtschaftssanktionen aufgehoben werden sollten.

Wegen dieser Sanktionen hatten chinesische Firmen ihre milliardenschweren Geschäfte im Iran seit etwa 2010 zurückgefahren. Sie fürchten, dass drohende Strafen der Washingtoner Regierung ihre Geschäfte in den USA belasten könnten. Die internationale Gemeinschaft hat die Sanktionen gegen den Iran verhängt, weil das Land den Auflagen zur Kontrolle seiner Atomanlagen nicht nachgekommen ist. Der Iran nährte damit den Verdacht, dass er Atomwaffen baut. Die Teheraner Regierung bestreitet dies. Nach jahrelangem Streit wurde jüngst eine Vereinbarung geschlossen, durch die die Strafmaßnahmen zurückgefahren werden könnten.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

Newsticker

May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

Newsticker

Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

Newsticker

Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht