Iran wirbt in China für gemeinsame Energieprojekte

Der Iran schmiedet eine engere Energie-Allianz mit China. Eine Delegation der Islamischen Republik ist in dieser Woche in Peking, um die Ölexporte in das energiehungrige Land auszuweiten, wie die Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag von iranischen Regierungsvertretern erfuhr. Der Iran wolle zudem Öl- und Gasprojekte im eigenen Land vorantreiben, die von China finanziert werden könnten.

Die Volksrepublik gehört bereits zu den größten Investoren im iranischen Ölgeschäft und ist zugleich der wichtigste Handelspartner sowie Rohölkunde des Landes. Der Iran setzt auf ein Comeback seines wichtigen Wirtschaftszweigs, wenn nach einer Einigung im Atomstreit die Wirtschaftssanktionen aufgehoben werden sollten.

Wegen dieser Sanktionen hatten chinesische Firmen ihre milliardenschweren Geschäfte im Iran seit etwa 2010 zurückgefahren. Sie fürchten, dass drohende Strafen der Washingtoner Regierung ihre Geschäfte in den USA belasten könnten. Die internationale Gemeinschaft hat die Sanktionen gegen den Iran verhängt, weil das Land den Auflagen zur Kontrolle seiner Atomanlagen nicht nachgekommen ist. Der Iran nährte damit den Verdacht, dass er Atomwaffen baut. Die Teheraner Regierung bestreitet dies. Nach jahrelangem Streit wurde jüngst eine Vereinbarung geschlossen, durch die die Strafmaßnahmen zurückgefahren werden könnten.

Wien (APA) - Österreichs Industriekonjunktur ist im Mai zum vierten Mal heuer leicht zurückgegangen, bleibt aber trotzdem noch stark, zeigt der UniCredit Bank Austria EinkaufsManagerIndex. Der globale Wachstumsdämpfer mit zunehmenden protektionistischen Tendenzen und Unsicherheiten sei aber auch in Österreich zusehends spürbar.
 

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Industrie bleibt trotz stagnierender Auslandsnachfrage stark

Berlin (APA/Reuters) - Die Regierungsbildung in Italien zwischen der Lega und den 5 Sternen sind am Veto von Staatspräsident Sergio Mattarella gescheitert. Dieser weigerte sich, einen ausgesprochenen Euro-Kritiker zum Finanzminister zu ernennen. Die Aussicht auf Neuwahlen sorgte am Montag an den Börsen für Erleichterung bei Investoren. Ökonomen sagten in ersten Reaktionen:
 

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Analysten zur politischen Krise in Italien

Mailand (APA/dpa) - Nach der gescheiterten Regierungsbildung in Rom ist der italienische Aktienmarkt am Montag mit deutlichen Kursgewinnen in den Handel gestartet. Der Leitindex FTSE MIB rückte im frühen Handel um 1,80 Prozent auf 22.800,79 Punkte vor und wurde dabei angeführt von festen Bankenwerten. Neben dem Aktienmarkt legten auch der Euro und italienische Staatsanleihen zu.
 

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Italienische Aktien steigen nach geplatzter Regierungsbildung