Iran: Airbus winkt Großauftrag von 127 Flugzeugen

Der Iran drückt bei der Modernisierung seiner veralteten Flugzeugflotte aufs Tempo. Ziel sei es, bis zu 127 Flugzeuge des europäischen Herstellers Airbus zu kaufen, kündigte Vize-Verkehrsminister Asghar Fakhrieh Kashan am Sonntag an. Sein Land sei auch am Erwerb von mehr als 100 Flugzeugen des US-Konkurrenten Boeing interessiert.

Bei Airbus will der Iran 16 Jets des Langstreckenfliegers A350 sowie A320-, A330-, A340- sowie A380-Maschinen bestellen. Man hoffe, die Verträge noch diese Woche unter Dach und Fach zu bringen. Kurz vor dem Abschluss stehe bereits der Erwerb von acht A380-Superjumbos, die ab 2019 geliefert würden, sagte Kashan der Nachrichtenagentur Reuters. Sollte das Land neue A380 bestellen, ginge eine Flaute für Airbus zu Ende - der Flugzeugbauer hat im vergangenen Jahr keine einzige Bestellung für seinen Superjumbo erhalten.

Bisher hatte die Regierung in Teheran immer von 114 Fliegern gesprochen, die bei Airbus bestellt werden könnten. Die Auslieferungen sollen laut Kashan zwischen 2016 und 2022 erfolgen. Details will Ressortchef Abbas Akhoundi in der kommenden Woche mit Airbus besprechen. Es könne bereits in den nächsten zwei Monaten zu einer Bestellung kommen.

Die Aussagen von Kashan und Abbas Akhoundi verdeutlichen, dass die Gespräche mit Airbus vor dem anstehenden Besuch des iranischen Präsidenten Hassan Rohani in Europa in die nächste Runde gehen. Airbus teilte mit, in Einklang mit den internationalen Vorgaben nach der besten Lösung zu suchen. Erst kürzlich waren die Sanktionen gegen die Islamische Republik, die im Zusammenhang mit dem Atomprogramm verhängt wurden, aufgehoben worden. Beim ersten Treffen internationaler Geschäftsleute in Teheran nach Aufhebung der Strafmaßnahmen sagte der Vorsitzende der iranischen Entwicklungskommission im Parlament, Mahdi Hashemi, das Land könne bis zu 500 Maschinen in den nächsten drei Jahren benötigen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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