Investor Icahn bezeichnet Blackrock als "gefährliche" Firma

Der US-Investor warnt vor der Vermögensverwaltungsgesellschaft, weil sie ein "Übergewicht von börsennotierten Fonds-Produkten" hält, die zu einem massiven Mangel an Liquidität führe.

New York. US-Investor Carl Icahn politert wieder einmal. Icahn hat den weltgrößten Vermögensverwalter Blackrock als eine "extrem gefährliche" Firma bezeichnet. Er begründete diese Einschätzung am Mittwoch auf einer Konferenz in New York mit dem Übergewicht von börsennotierten Fonds-Produkten, die er als illiquide erachtet.

"Sie verkaufen Liquidität. Aber es gibt keine Liquidität. Darum geht es. Und das ist es, was es in die Luft sprengen wird", sagte Icahn über das ETF-Geschäft von Blackrock. Blackrock-Chef Larry Fink, der sich zusammen mit Icahn auf der Bühne befand, nannte die Aussagen des Investor "total falsch".

Blackrock gilt in der Branche als Vorbild. Von einer gemeinsamen Plattform aus werden sowohl Indexfonds als auch aktiv gemanagte Investmentfonds angeboten, die alle Anlageklassen abbilden - für Kleinanleger und Profi-Investoren. Das verwaltete Vermögen lag Ende des zweiten Quartals bei 4,7 Billionen Dollar.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro