Investor Icahn bezeichnet Blackrock als "gefährliche" Firma

Der US-Investor warnt vor der Vermögensverwaltungsgesellschaft, weil sie ein "Übergewicht von börsennotierten Fonds-Produkten" hält, die zu einem massiven Mangel an Liquidität führe.

New York. US-Investor Carl Icahn politert wieder einmal. Icahn hat den weltgrößten Vermögensverwalter Blackrock als eine "extrem gefährliche" Firma bezeichnet. Er begründete diese Einschätzung am Mittwoch auf einer Konferenz in New York mit dem Übergewicht von börsennotierten Fonds-Produkten, die er als illiquide erachtet.

"Sie verkaufen Liquidität. Aber es gibt keine Liquidität. Darum geht es. Und das ist es, was es in die Luft sprengen wird", sagte Icahn über das ETF-Geschäft von Blackrock. Blackrock-Chef Larry Fink, der sich zusammen mit Icahn auf der Bühne befand, nannte die Aussagen des Investor "total falsch".

Blackrock gilt in der Branche als Vorbild. Von einer gemeinsamen Plattform aus werden sowohl Indexfonds als auch aktiv gemanagte Investmentfonds angeboten, die alle Anlageklassen abbilden - für Kleinanleger und Profi-Investoren. Das verwaltete Vermögen lag Ende des zweiten Quartals bei 4,7 Billionen Dollar.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker