Investor Fosun hält knapp 30 Prozent an Tom Tailor

Die chinesische Beteiligungsgesellschaft Fosun hat ihre Anteile am deutschen Modekonzern Tom Tailor auf knapp 30 Prozent aufgestockt. Die Firma des Unternehmers Guo Guangchang halte inzwischen 29,47 Prozent und damit rund 4,5 Prozent mehr als zuletzt gemeldet, teilte Tom Tailor am Mittwoch mit.

Fosun hatte Anfang Jänner angekündigt, aufstocken zu wollen, aber die Hürde von 30 Prozent nicht überspringen zu wollen. Beim Erreichen dieser Schwelle müsste der Investor den anderen Aktionären ein Übernahmeangebot unterbreiten.

An der Börse sorgte die Nachricht für einen Kurssprung. Die Aktie notierte knapp elf Prozent im Plus bei rund vier Euro. Vor einem Jahr wurden die Titel allerdings noch mit 14 Euro gehandelt. Die Modefirma mit ihren Marken Tom Tailor und Bonita hat sich in den vergangenen Monaten mit Verlusten infolge schleppender Geschäften und eines Sparprogramms bei den Anlegern unbeliebt gemacht.

Fosun war Mitte 2014 bei den Hamburgern eingestiegen und erhielt gleich einen Sitz im Aufsichtsrat. Seit der Hauptversammlung im vergangenen Jahr ist der Investor mit zwei Vertretern in dem Kontrollgremium vertreten. "Wir sehen Tom Tailor auf dem richtigen Weg", hatte Fosun-Manager Wang Qunbin zuletzt erklärt. Die Firma sei auf dem Textil-Markt etabliert und wachse nachhaltig.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro