Intersport Österreich mit 12 Prozent Umsatzplus im ersten Halbjahr

Intersport Österreich hat im heurigen ersten Halbjahr seinen Umsatz um 12 Prozent gesteigert. Eine absolute Zahl wird nicht genannt. Auch in den von Österreich lizensierten Ländern Tschechien, Ungarn und Slowakei gab es Zuwächse von 10, 5 und 6 Prozent, teilte das Unternehmen in einer Presseaussendung am Mittwoch mit.

Die Umsatzsteigerung komme nicht allein daher, dass der Markt so stark wachse, stellte der Geschäftsführer von Intersport Austria, Mathias Boenke, auf APA-Nachfrage fest: "Wir gewinnen Marktanteile." Mit der Übernahme des Traditionsunternehmen Sport Eybl im Frühjahr 2014 durch den britischen Diskonter Sports Direct sei für die Konsumenten eine deutliche Klarstellung des Marktes in Diskont und Fachhandel erfolgt.

Die größte Steigerung - plus 16 Prozent - verzeichnete Intersport in Österreich im Outdoor-Segment mit Artikeln für Wandern, Klettern und Camping. Gut entwickeln sich laut Boenke auch die Bereiche Laufsport, Fahrrad und Fitness. Als Umsatztreiber sieht er die Exklusivmarken. Jetzt will er noch "die vorhandenen weißen Flecken auf der Landkarte" zügig besetzen: "Aktuell laufen 10 bis 15 Expansionsprojekte gleichzeitig in allen Bundesländern", erklärte er. In Österreich umfasst die Gruppe per Ende Juni 115 Händler mit 257 Standorten. Die Gesamtverkaufsfläche beträgt 270.000 Quadratmeter. Beschäftigt werden mehr als 3.100 Mitarbeiter

Seit 2013 sind die deutsche Intersport, zu der auch die Aktivitäten in Polen gehören, und die österreichische ein Verbund. Insgesamt über 1.800 Geschäfte in 6 Ländern in Zentraleuropa setzten zuletzt knapp 3,4 Mrd. Euro um. Der Vorstandsvorsitzende Kim Roether will in einer Strategie "Anstoß Zukunft" die führende Position im relevanten Sportmarkt weiter ausbauen. Dazu gehöre unter anderem die konsequente Weiterentwicklung des 2013 in Deutschland gestarteten Multichannel-Handels und eine Stärkung der Eigenmarken. Mit den wichtigsten Lieferanten sollen längerfristige strategische Partnerschaften eingegangen werden.

Ingolstadt (APA/dpa/AFP) - Im Zuge der Abgasaffäre startet Autobauer Audi ab Mittwoch den ersten von insgesamt acht Rückrufen für Modelle mit V-TDI-Motoren in Deutschland. Das teilte die VW-Tochter am Montag in Ingolstadt mit. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) habe die dafür nötige Freigabe erteilt.
 

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Audi startet Rückruf von Diesel-Autos in Deutschland

Hamburg/Wolfsburg (APA/Reuters) - Volkswagen will beim Umstieg auf die Elektromobilität seine herausgehobene Position in der Autoindustrie behalten. "Wir werden günstiger sein als Tesla und wir haben dann die großen Skaleneffekte", sagte Konzernchef Herbert Diess der Branchenzeitung "Automotive News". Die Plattform sei "bereits für 50 Millionen Elektroautos gebucht, und wir haben Batterien für 50 Millionen Elektroautos beschafft".
 

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Volkswagen-Chef spricht von 50 Millionen Elektroautos

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Wiener Kino-Gruppe Cineplexx expandiert am Balkan