Intersky schreibt für 2013 rote Zahlen

Bregenz (APA) - Die Vorarlberger Regionalfluglinie Intersky hat 2013 um 25 Prozent mehr Passagiere (rund 200.000) als im Jahr zuvor befördert und ihren Umsatz um über 50 Prozent auf 34,7 Mio. Euro (2012: 22,6 Mio Euro) gesteigert. Dennoch hat die Airline das Geschäftsjahr mit einem Defizit beendet, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. 2015 erwartet Intersky, den endgültigen Break-Even zu erreichen.

Drei neue Strecken hat die Regionalfluglinie im abgelaufenen Geschäftsjahr 2013 neu in das Programm aufgenommen: Zürich-Graz, Zürich- Salzburg und Karlsruhe-Hamburg. Letztere musste zwar aus Konkurrenzgründen 2014 bereits wieder eingestellt werden, die Businessflüge ab Friedrichshafen, dem Heimatflughafen der Intersky in Baden-Württemberg, und Zürich erfreuten sich aber "großer Beliebtheit", hieß es in einer Aussendung.

Im Jänner und April 2013 wurden zwei zusätzliche Flugzeuge mit jeweils 70 Plätzen angeschafft. Damit hält die Intersky derzeit fünf Flugzeuge in ihrem Flottenpark. Die Kosten für deren Einflottung sind allerdings auch mitverantwortlich dafür, dass das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr rote Zahlen geschrieben hat. Außerdem schlugen laut der Vorarlberger Fluglinie die Aufstockung der Mitarbeiter von 100 auf 150 sowie die Miete zweier Fremdflugzeuge in der Bilanz zu Buche.

Dennoch kein Grund zur Sorge, so die Intersky: Im Jahr 2015 soll der endgültige Break-Even erreicht werden. "Das laufende Jahr beweist, dass der gewählte Expansionskurs richtig ist und entsprechend Früchte trägt", hieß es. Für das noch laufende Geschäftsjahr 2014 erwarte man trotz starker Konkurrenz im Regionalflugverkehr ähnliche Passagier- und Umsatzzahlen wie 2013. Zudem ist für 2015 ein weiterer Streckenausbau geplant: Berlin und Hamburg sollen ab dem Frühjahr dreimal pro Tag ab Friedrichshafen angeflogen werden.

Lauda-Airline kann Mitarbeitern in Deutschland Gehalt nicht auszahlen

Lauda-Airline kann Mitarbeitern in Deutschland Gehalt nicht auszahlen

Der Streit zwischen der Ryanair-Tochter Laudamotion und der Gewerkschaft …