InterSky soll an deutschen Investor verkauft werden

Bregenz - Die angeschlagene Regionalfluglinie InterSky mit Stammsitz in Bregenz und Heimatflughafen Friedrichshafen soll frühestens Ende Oktober, auf jeden Fall aber noch "im Laufe dieses Jahres" verkauft werden. Verhandelt werde nur noch mit einem Investor aus Mitteldeutschland. Dieser würde 100 Prozent der Anteile erwerben, sagte InterSky-Geschäftsführerin Renate Moser auf APA-Nachfrage.

Nachdem das Verkehrsministerium Grünes Licht für den Verkauf der Vorarlberger Airline gegeben hat, steht einem Deal grundsätzlich nichts mehr im Wege. "Ich würde mich trotzdem nicht trauen, einen Termin zu fixieren", sagte Moser. Man habe keine Eile. Im ORF Vorarlberg hatte Moser noch vor kurzem von drei Interessenten gesprochen. Den Vorzug habe man nun aber einem mitteldeutschem Unternehmen gegeben, mit dem man sich bereits seit längerem in Verkaufsverhandlungen befinde, konkretisierte Moser.

In verschiedenen Medien wurde zuletzt ein Kaufpreis von 5 Mio. Euro kolportiert. Dies sei der "ursprüngliche Kaufpreis", bestätigte die InterSky-Geschäftsführerin. Es könnte aber noch einiges nachfließen. Gerüchte, wonach der noch unbekannte neue Eigentümer alle Linienflüge ab Zürich einstellen werde, dementierte Moser. Diese Absicht habe sie von ihrem Verhandlungspartner "mit keinem Wort jemals gehört", betonte die InterSky-Geschäftsführerin, "und wir haben schon viele Gespräche geführt." Der laufende Flugbetrieb werde nach dem Verkauf jedenfalls weitergeführt, eventuell sogar ausgebaut. Auch das gesamte Personal soll übernommen werden.

InterSky könnte damit innerhalb kurzer Zeit erneut den Eigentümer wechseln. Die deutsche Intro Aviation um Peter Oncken und den Unternehmer Hans Rudolf Wöhrl war erst im Jahr 2012 bei der Airline eingestiegen. Die Vorarlberger Fluglinie ist momentan zu knapp drei Vierteln in Händen der deutschen Investoren. Der Rest gehört der Vorarlberger Familie Seewald, die nun auch ihre Anteile verkaufen wird. Moser wird dem Unternehmen nach eigenen Angaben noch während einer Übergangsphase als Geschäftsführerin erhalten bleiben, sich anschließend aber in den Ruhestand verabschieden.

Berlin (APA/Reuters/dpa) - Die deutsche Wirtschaft hat besorgt auf das Scheitern der Jamaika-Sondierungen reagiert. DIHK–Präsident Eric Schweitzer sprach von einer Enttäuschung. Damit würden Chancen verpasst. "Es besteht die Gefahr, dass jetzt die Arbeiten an wichtigen Zukunftsthemen unseres Landes lange verzögert werden", warnte er in der Nacht zum Montag.
 

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Jamaika - Deutsche Wirtschaft nach Scheitern der Sondierung besorgt

Stuttgart (APA/dpa) - Der Bankrottprozess gegen Ex-Drogeriemarktkönig Anton Schlecker geht dem Ende entgegen. Am Montag (ab 8.15 Uhr) wollen Staatsanwaltschaft und Verteidigung ihre Schlussvorträge halten.
 

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Schlecker-Prozess geht mit Plädoyers in die Schlussphase

Die IG Metall in Nordrhein-Westfalen hat Widerstand gegen die geplanten Stellenstreichungen am Standort Mülheim angekündigt. "In den kommenden Tagen werden wir mit den Kolleginnen und Kollegen bei Siemens beraten, wie wir den Widerstand gegen diese Pläne gestalten", sagte der NRW-Bezirksleiter der IG Metall, Knut Giesler, der "Rheinischen Post"
 

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Gewerkschaft will Widerstand gegen Siemens-Pläne leisten