Internetseite für Gläubiger der insolventen Air Berlin eingerichtet

Berlin (APA/AFP) - Gläubiger der insolventen Air Berlin, zu der auch die österreichische Fluggesellschaft Niki gehört, können sich ab sofort auf einer Internetseite über den Stand des Insolvenzverfahrens informieren und später dort auch ihre Forderungen stellen, wie das Unternehmen heute, Montag, mitteilte.

Sachwalter Lucas Flöther habe die Internetseite www.airberlin-inso.de eingerichtet, die auf Deutsch und Englisch häufig gestellte Fragen beantwortet und auch einen extra Gläubigerbereich hat. Die Beteiligten gehen derzeit von bis zu einer Million beteiligter Gläubiger aus.

Die ermittelten Gläubiger erhalten nach Angaben des Unternehmens bis zum Jahresende ein Schreiben zur Anmeldung ihrer Forderungen. Air Berlin bat heute alle Betroffenen, dieses abzuwarten. Die Fluggesellschaft hatte Mitte August Insolvenz angemeldet, große Teile sollen von der deutschen AUA-Mutter Lufthansa übernommen werden. Ende Oktober hatte Air Berlin den Flugbetrieb eingestellt, wenige Tage später wurde das Insolvenzverfahren eröffnet.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne