Internetseite für Gläubiger der insolventen Air Berlin eingerichtet

Berlin (APA/AFP) - Gläubiger der insolventen Air Berlin, zu der auch die österreichische Fluggesellschaft Niki gehört, können sich ab sofort auf einer Internetseite über den Stand des Insolvenzverfahrens informieren und später dort auch ihre Forderungen stellen, wie das Unternehmen heute, Montag, mitteilte.

Sachwalter Lucas Flöther habe die Internetseite www.airberlin-inso.de eingerichtet, die auf Deutsch und Englisch häufig gestellte Fragen beantwortet und auch einen extra Gläubigerbereich hat. Die Beteiligten gehen derzeit von bis zu einer Million beteiligter Gläubiger aus.

Die ermittelten Gläubiger erhalten nach Angaben des Unternehmens bis zum Jahresende ein Schreiben zur Anmeldung ihrer Forderungen. Air Berlin bat heute alle Betroffenen, dieses abzuwarten. Die Fluggesellschaft hatte Mitte August Insolvenz angemeldet, große Teile sollen von der deutschen AUA-Mutter Lufthansa übernommen werden. Ende Oktober hatte Air Berlin den Flugbetrieb eingestellt, wenige Tage später wurde das Insolvenzverfahren eröffnet.

Wien/Lissabon (APA) - Noch heuer könnte es auf EU-Ebene eine Grundlage für die Besteuerung digitaler Betriebsstätten - und damit international tätiger Konzerne wie Amazon ohne Sitz in allen Ländern - geben, ist Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) nach seinem Gespräch mit Eurogruppen-Vorsitzenden Mario Centeno zuversichtlich. In dieser Frage sei man auf einer Linie. Die EU-Kommission arbeite an einer Definition.
 

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Löger hofft noch heuer auf EU-Bestimmung zu digitaler Betriebsstätte

Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Im französischen Rechtsstreit um Demonstrationen in Läden des US-Technologiekonzerns Apple haben sich Globalisierungsgegner des Netzwerkes Attac nach eigener Einschätzung durchgesetzt. Ein Gericht in Paris wies am Freitag das Ansinnen des US-Konzerns ab, Attac-Mitgliedern unter einer Strafandrohung von 150.000 Euro Aktionen in den französischen Geschäften zu verbieten.
 

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Kein Hausverbot für Globalisierungsgegner in Apple-Läden

Moskau (APA/dpa) - Der russische Milliardär Oleg Deripaska (50) gibt die Führung beim Aluminiumhersteller Rusal und dessen Mutter En+ ab. Hintergrund ist ein Machtkampf um den wichtigen Konzern Norilsk Nickel. Rusal kündigte am Freitag bei der Vorlage des Jahresberichts 2017 an, das Unternehmen wolle mit der Holding Interros des Oligarchen Wladimir Potanin um die Kontrolle über den Nickelproduzenten streiten.
 

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Oligarch Deripaska gibt Führung beim Aluminiumriesen Rusal ab