Internetseite für Gläubiger der insolventen Air Berlin eingerichtet

Berlin (APA/AFP) - Gläubiger der insolventen Air Berlin, zu der auch die österreichische Fluggesellschaft Niki gehört, können sich ab sofort auf einer Internetseite über den Stand des Insolvenzverfahrens informieren und später dort auch ihre Forderungen stellen, wie das Unternehmen heute, Montag, mitteilte.

Sachwalter Lucas Flöther habe die Internetseite www.airberlin-inso.de eingerichtet, die auf Deutsch und Englisch häufig gestellte Fragen beantwortet und auch einen extra Gläubigerbereich hat. Die Beteiligten gehen derzeit von bis zu einer Million beteiligter Gläubiger aus.

Die ermittelten Gläubiger erhalten nach Angaben des Unternehmens bis zum Jahresende ein Schreiben zur Anmeldung ihrer Forderungen. Air Berlin bat heute alle Betroffenen, dieses abzuwarten. Die Fluggesellschaft hatte Mitte August Insolvenz angemeldet, große Teile sollen von der deutschen AUA-Mutter Lufthansa übernommen werden. Ende Oktober hatte Air Berlin den Flugbetrieb eingestellt, wenige Tage später wurde das Insolvenzverfahren eröffnet.

Frankfurt/Ludwigshafen (APA/Reuters) - BASF spricht über eine Fusion seiner Öl- und Gas-Tochter Wintershall mit der vom russischen Milliardär Michail Fridman kontrollierten Dea AG. BASF würde die Aktienmehrheit an einem fusionierten Unternehmen halten, teilte der deutsche Konzern am Freitag mit. Mittelfristig sei ein Börsengang des Gemeinschaftsunternehmens eine Option.
 

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BASF spricht über Fusion der Tochter Wintershall mit Dea

Frankfurt (APA/Reuters) - Eine neue Vorschrift zur Bilanzierung droht die Banken zu belasten. Basierend auf Informationen direkt überwachter Geldhäuser, die besser auf die Umstellung vorbereitet seien, betrage die negative Auswirkung auf die harte Kernkapitalquote (CET 1) im Schnitt geschätzte 40 Basispunkte, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag mit.
 

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EZB - Neue Bilanzierungsregel knabbert Banken-Kapitaldecke an

Bonn/Frankfurt (APA/dpa) - Die Preisexplosion für innerdeutsche Flugtickets nach der Air-Berlin-Pleite ruft das deutsche Bundeskartellamt auf den Plan. Die Wettbewerbsbehörde hat entschieden, die Preise beim Branchenprimus, der AUA-Mutter Lufthansa, zu prüfen.
 

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Deutsches Kartellamt prüft Lufthansa-Preise nach Air-Berlin-Pleite