Internetportalanbieter Scout24 kommt an die Börse

Der Internetportalanbieter Scout24 bringt seine Aktien für 30 Euro je Stück an die Börse. Damit werde ein Bruttoerlös von 228 Mio. Euro erzielt, teilte Scout24 in der Nacht zu Donnerstag mit. Im Rahmen des Börsengangs sind insgesamt 38,64 Millionen Aktien platziert worden, davon 7,6 Millionen neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung.

Damit ist der Börsengang 1,16 Mrd. Euro schwer. Die Erstnotiz ist für heute, Donnerstag, in Frankfurt geplant.

Der Internetportalanbieter hat den Gang aufs Parkett nun im zweiten Anlauf geschafft. Den ursprünglichen Angebotspreis von 26,50 bis 33,00 Euro musste das Unternehmen nach Angaben von Händlern zuletzt auf 29,50 bis 31 Euro einengen.

Die Gruppe mit ihren Marken Immobilienscout24 und Autoscout24 will früheren Angaben zufolge mit dem Erlös Schulden zurückzahlen und weiteres Wachstum finanzieren. Die bisherigen Eigentümer machen bei dem Börsengang Kasse, dazu gehören die Finanzinvestoren Hellman & Friedman sowie Blackstone und die Deutsche Telekom.

Viele Börsenkandidaten müssen derzeit zittern, weil gerade Profi-Anleger wie Fondsgesellschaften angesichts des Auf und Ab an den Aktienmärkten vorsichtig sind. Besonders schwer haben es dabei Unternehmen, die stark von der Konjunktur abhängen - wie Bayers Kunststoffsparte Covestro. Hier ist die Nachfrage laut Finanzkreisen äußerst schleppend.

Wien/Linz (APA) - Der in Frankfurt börsennotierte österreichische Softwarehersteller Fabasoft hat den Umsatz in den ersten neun Monaten 2017/18 um 14,5 Prozent auf 24 Mio. Euro verbessert. Beim Nettogewinn gab es gar eine Verdoppelung von 1,48 auf 3 Mio. Euro. Das Unternehmen hat zuletzt auch Mitarbeiter aufgebaut.
 

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Fabasoft mit neuen Behördenaufträgen, Kapital angehoben

Unterföhring (APA/dpa) - Der Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 hat einen Branchenneuling zum neuen Chef gekürt. Der Aufsichtsrat ernannte den früheren Chef des britischen Staubsauger-Herstellers Dyson, Max Conze, am Mittwoch zum Nachfolger des vorzeitig abgelösten Thomas Ebeling.
 

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Staubsauger-Vertreter Conze ProSiebenSat.1-Chef

Luxemburg (APA/dpa) - Bereitschaftsdienste, bei denen Arbeitnehmer innerhalb kurzer Zeit für einen Einsatz zur Verfügung stehen müssen, zählen als Arbeitszeit. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg am Mittwoch entschieden.
 

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EuGH: Bereitschaftsdienste mit rascher Anwesenheit sind Arbeitszeit