Internetportalanbieter Scout24 kommt an die Börse

Der Internetportalanbieter Scout24 bringt seine Aktien für 30 Euro je Stück an die Börse. Damit werde ein Bruttoerlös von 228 Mio. Euro erzielt, teilte Scout24 in der Nacht zu Donnerstag mit. Im Rahmen des Börsengangs sind insgesamt 38,64 Millionen Aktien platziert worden, davon 7,6 Millionen neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung.

Damit ist der Börsengang 1,16 Mrd. Euro schwer. Die Erstnotiz ist für heute, Donnerstag, in Frankfurt geplant.

Der Internetportalanbieter hat den Gang aufs Parkett nun im zweiten Anlauf geschafft. Den ursprünglichen Angebotspreis von 26,50 bis 33,00 Euro musste das Unternehmen nach Angaben von Händlern zuletzt auf 29,50 bis 31 Euro einengen.

Die Gruppe mit ihren Marken Immobilienscout24 und Autoscout24 will früheren Angaben zufolge mit dem Erlös Schulden zurückzahlen und weiteres Wachstum finanzieren. Die bisherigen Eigentümer machen bei dem Börsengang Kasse, dazu gehören die Finanzinvestoren Hellman & Friedman sowie Blackstone und die Deutsche Telekom.

Viele Börsenkandidaten müssen derzeit zittern, weil gerade Profi-Anleger wie Fondsgesellschaften angesichts des Auf und Ab an den Aktienmärkten vorsichtig sind. Besonders schwer haben es dabei Unternehmen, die stark von der Konjunktur abhängen - wie Bayers Kunststoffsparte Covestro. Hier ist die Nachfrage laut Finanzkreisen äußerst schleppend.

Brüssel (APA) - Die Wohnungs- und Nebenkosten sind im EU-Durchschnitt im Vorjahr auf 24,5 Prozent aller Ausgaben gestiegen. Vor zehn Jahren waren es nur 22,7 Prozent gewesen. Dänemark lag 2016 laut Eurostat-Daten vom Dienstag mit 29,1 Prozent an der Spitze. In Malta lebte man am günstigsten (10,3 Prozent). Österreich lag mit 22,4 Prozent Wohnungskosten unter dem EU-Schnitt.
 

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