Internetportalanbieter Scout24 kommt an die Börse

Der Internetportalanbieter Scout24 bringt seine Aktien für 30 Euro je Stück an die Börse. Damit werde ein Bruttoerlös von 228 Mio. Euro erzielt, teilte Scout24 in der Nacht zu Donnerstag mit. Im Rahmen des Börsengangs sind insgesamt 38,64 Millionen Aktien platziert worden, davon 7,6 Millionen neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung.

Damit ist der Börsengang 1,16 Mrd. Euro schwer. Die Erstnotiz ist für heute, Donnerstag, in Frankfurt geplant.

Der Internetportalanbieter hat den Gang aufs Parkett nun im zweiten Anlauf geschafft. Den ursprünglichen Angebotspreis von 26,50 bis 33,00 Euro musste das Unternehmen nach Angaben von Händlern zuletzt auf 29,50 bis 31 Euro einengen.

Die Gruppe mit ihren Marken Immobilienscout24 und Autoscout24 will früheren Angaben zufolge mit dem Erlös Schulden zurückzahlen und weiteres Wachstum finanzieren. Die bisherigen Eigentümer machen bei dem Börsengang Kasse, dazu gehören die Finanzinvestoren Hellman & Friedman sowie Blackstone und die Deutsche Telekom.

Viele Börsenkandidaten müssen derzeit zittern, weil gerade Profi-Anleger wie Fondsgesellschaften angesichts des Auf und Ab an den Aktienmärkten vorsichtig sind. Besonders schwer haben es dabei Unternehmen, die stark von der Konjunktur abhängen - wie Bayers Kunststoffsparte Covestro. Hier ist die Nachfrage laut Finanzkreisen äußerst schleppend.

In seiner Grundsatzrede hat Macron eine umfassende EU-Reform und Vertiefung der Kooperation vorgeschlagen. Kernpunkte sind die gemeinsame Verteidigungspolitik, ein eigenes Budget für die Eurozone sowie die Harmonisierung der Steuerregeln.
 

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Frankreichs Premier Macron schlägt "Neugründung" der EU vor

Wien (APA) - Der britische Staubsaugerproduzent Dyson steigt in die Produktion von Elektroautos ein. Im Jahr 2020 werde das erste eigene batteriebetriebene Auto auf den Markt gebracht werden, kündigte James Dyson in einer Mail an alle Dyson-Mitarbeiter am Dienstag an. Er sei bereit, dafür 2 Mrd. Pfund (2,27 Mrd. Euro) zu investieren.
 

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Staubsaugerproduzent Dyson plant eigenes E-Auto bis 2020

Berlin (APA/Reuters/dpa) - In Deutschland kehrt die bisherige AfD-Chefin Frauke Petry ihrer Partei wegen zunehmender Radikalisierung endgültig den Rücken. Nach ihrem Austritt aus der Bundestagsfraktion kündigte die 42-Jährige am Dienstag in Dresden an, auch die Partei zu verlassen. "Ich habe fünf Kinder, für die ich Verantwortung trage, und am Ende muss man sich auch noch im Spiegel anschauen können", sagte Petry zu ihren Beweggründen vor Journalisten.
 

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Petry kehrt der AfD den Rücken - "Logische Konsequenz"