Internet auf Lufthansa-Mittelstrecke noch heuer

Die AUA-Mutter Lufthansa rüstet erste A320-Mittelstreckenflugzeuge noch in diesem Jahr mit Internet-WLAN-Routern aus. Passagiere können dann wie schon auf der Langstrecke mit ihren Endgeräten kostenpflichtig im Internet surfen, freilich noch mit einer vergleichsweise niedrigen Datenrate.

Das Unternehmen bestätigte am Freitag in Frankfurt einen Bericht des Magazins "Focus", nannte aber keine Preise. Auf der Langstrecke wird ein vierstündiges Surfpaket bis jetzt mit 14 Euro berechnet. Die Umrüstung der Flugzeuge soll bis zum ersten Quartal 2018 abgeschlossen sein.
Zunächst kommen die Signale noch ausschließlich über eine Satellitenantenne an Bord der Airbus-Jets. Ab 2017 soll dann ein Mischsystem aus Satelliten und 300 Bodenstationen in ganz Europa den schnelleren LTE-Standard in die Flugzeuge bringen. Lufthansa hat sich dazu im vergangenen Jahr an einem Gemeinschaftsprojekt der Deutschen Telekom mit dem britischen Satellitenbetreiber Inmarsat beteiligt.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma