Internet-Kleinanzeigenbörse Scout24 steigerte operativen Gewinn

Der Börsenneuling Scout24 hat mit seinem Internet-Kleinanzeigengeschäft Umsatz und operativen Gewinn gesteigert. Die Erlöse seien im vergangenen Jahr dank guter Geschäfte mit den Marktplätzen für Immobilien und Autos um 14 Prozent auf knapp 394 Mio. Euro gestiegen, wie der Konzern am Montag auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte.

Das operative Ergebnis (Ebitda) habe sich auf 166,9 Mio. Euro von 87,4 Mio. Euro verbessert. Darin enthalten seien Kosten für den Börsengang und für die Restrukturierung im Konzern über 22,6 Mio. Euro. Bereinigt habe sich das operative Ergebnis (Ebitda) damit auf rund 190 von 149 Mio. Euro erhöht.

An der Börse kamen die Geschäftszahlen gut an. Die Aktie des im Kleinwerteindex SDax gelisteten Unternehmens legten zeitweise um fast neun Prozent auf 28,80 Euro zu. Allerdings notierten die Titel damit weiterhin unter dem Ausgabepreis von 30 Euro beim Börsendebüt Anfang Oktober. Die endgültigen Zahlen für 2015 sowie die Prognose für 2016 will Scout24 am 30. März veröffentlichen.

Mit den Einnahmen aus dem Börsengang wollte Scout24 vor allem seine fast 1 Milliarde Euro schwere Schuldenlast abbauen. Das meiste Geld beim Gang an den Aktienmarkt strichen jedoch die Finanzinvestoren Hellman & Friedman und Blackstone sowie die Deutsche Telekom ein.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

Newsticker

Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro