Internet der Dinge verschärft IT-Fachkräftemangel

Wien (APA) - In Oberösterreich brummt die Wirtschaft, Vorzeigebetriebe wie KTM suchen mit Nachdruck Fachkräfte - und erschweren damit die Mitarbeitersuche für IT-Betriebe. Denn Industrie und Handwerk setzen zunehmend auf die Digitalisierung - Stichwort "Internet der Dinge" oder "Industrie 4.0" - und somit Mitarbeiter mit entsprechender Ausbildung.

Laut Markus Roth, Obmann der oberösterreichischen Fachgruppe Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie, fehlen alleine in seinem Bundesland 3.000 IT-Kräfte. In ganz Österreich schätzt er die Zahl auf mindestens 10.000, sagte er zu den "OÖ Nachrichten" (Donnerstag-Ausgabe).

Günter Pirklbauer, Chef des jungen Linzer Software-Unternehmens Gepardec mit 25 Mitarbeitern, beschreibt die Situation so: "Große namhafte Unternehmen agieren bei den Bildungseinrichtungen wie Staubsauger. Und Industrieunternehmen und große Maschinenbauer aus Oberösterreich suchen wegen des Internet-of-Things-Booms viele Fachkräfte."

Siemens-Oberösterreich-Chef Josef Kinast sieht wiederum nicht nur die Klein- und Mittelbetriebe vom Fachkräftemangel betroffen. "So groß wie heuer war die Not noch nie", so seine Einschätzung. Für die 30 Siemens-Lehrstellen für Elektrotechnik, Elektronik und Mechatronik ab September sind erst 15 Lehrlinge gefunden, sagte der den "OÖ Nachrichten".

Washington (APA/dpa-AFX) - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend weiter gesunken und auf den tiefsten Stand seit fast 50 Jahren gefallen. Die Anträge gingen um 8.000 auf 207.000 zurück, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. So niedrig war die Zahl der Erstanträge zuletzt im Dezember 1969.
 

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US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf tiefstem Stand seit 1969

Wien/Linz (APA) - Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) hat im Korruptionsprozess rund um die Privatisierung der Bundeswohnungen und den Linzer Terminal Tower erneut sein Handeln verteidigt. Die Vergabe der Bundeswohnungen sei korrekt, transparent und ein Erfolg für die Republik gewesen. Aber bei der ersten Einvernahme sah Grasser noch eine "katastrophale Optik" durch das Provisionsgeschäft bei der Buwog.
 

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Grasser-Prozess - Grasser verteidigt Vergabe, "Optik katastrophal"

Frankfurt/Wolfsburg (APA/Reuters) - Die Kernmarke Volkswagen des VW-Konzerns soll nach dem Willen von Konzernchef Herbert Diess schon vier bis fünf Jahre früher als bisher geplant eine Rendite von sechs Prozent erreichen. Spätestens 2021 wolle Diess die Marke von sechs statt der bisher bis dahin angestrebten vier Prozent Gewinn vom Umsatz schaffen, berichtete das "Manager Magazin" am Donnerstag ohne Angabe von Quellen.
 

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Magazin: VW-Chef will höhere Rendite bei VW früher erreichen