Internet der Dinge verschärft IT-Fachkräftemangel

Wien (APA) - In Oberösterreich brummt die Wirtschaft, Vorzeigebetriebe wie KTM suchen mit Nachdruck Fachkräfte - und erschweren damit die Mitarbeitersuche für IT-Betriebe. Denn Industrie und Handwerk setzen zunehmend auf die Digitalisierung - Stichwort "Internet der Dinge" oder "Industrie 4.0" - und somit Mitarbeiter mit entsprechender Ausbildung.

Laut Markus Roth, Obmann der oberösterreichischen Fachgruppe Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie, fehlen alleine in seinem Bundesland 3.000 IT-Kräfte. In ganz Österreich schätzt er die Zahl auf mindestens 10.000, sagte er zu den "OÖ Nachrichten" (Donnerstag-Ausgabe).

Günter Pirklbauer, Chef des jungen Linzer Software-Unternehmens Gepardec mit 25 Mitarbeitern, beschreibt die Situation so: "Große namhafte Unternehmen agieren bei den Bildungseinrichtungen wie Staubsauger. Und Industrieunternehmen und große Maschinenbauer aus Oberösterreich suchen wegen des Internet-of-Things-Booms viele Fachkräfte."

Siemens-Oberösterreich-Chef Josef Kinast sieht wiederum nicht nur die Klein- und Mittelbetriebe vom Fachkräftemangel betroffen. "So groß wie heuer war die Not noch nie", so seine Einschätzung. Für die 30 Siemens-Lehrstellen für Elektrotechnik, Elektronik und Mechatronik ab September sind erst 15 Lehrlinge gefunden, sagte der den "OÖ Nachrichten".

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker