Interimsleiter wird neuer Chef von Ruag Defence Division

Bern (APA/sda) - Die Rüstungsabteilung des Schweizer Technologie- und Rüstungskonzerns Ruag hat einen neuen Chef. Andreas Berger, der die Division seit 2017 interimistisch leitete, hat die Funktion Anfang März offiziell übernommen, wie Ruag am Freitag mitteilte.

Der 58-jährige Berger hatte im vergangenen Oktober das Amt von Markus Zoller übernommen, der nach vier Jahren an der Spitze der Sparte Ruag Defence das Unternehmen verließ. Die Rüstungsdivision ist eine von fünf Abteilungen des bundeseigenen Rüstungskonzerns. Sie beschäftigt 1600 Mitarbeitern und ist unter anderem für Cyber-Sicherheit zuständig.

Berger ist Elektrotechnik-Ingenieur und begann 2010 seine Karriere bei Ruag. Bis 2017 trug er die operative und die strategische Verantwortung für die Führung der Geschäftseinheit Network Enabled Operations Services, die vernetzte Operationsführung.

Die Ruag war nach nachrichtendienstlichen Erkenntnissen ab Dezember 2014 Opfer einer Cyber-Spionage-Attacke. Der Nachrichtendienst des Bundes hatte die Bundesanwaltschaft im Jänner 2016 über den Angriff informiert, bei dem mehr als 20 Gigabyte Daten gestohlen wurden.

Im Dezember 2016 kaufte die Ruag die britische Firma Clearswift, um den Bereich Cybersecurity zu stärken und rief Anfang 2017 die neue Geschäftseinheit Cyber-Sicherheit ins Leben. Deren Chef warf Ende Juni jedoch schon wieder das Handtuch. Auf ihn folgte Clearswift-Chef Heath Davis.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht