Interim Manager in deutschen Unternehmen gefragt

Manager auf Zeit sind in den Führungsetagen deutscher Unternehmen begehrt und hoch willkommen. Bis zum Ende dieses Jahres werde sich das Honorarvolumen dieser Führungskräfte bei einer Summe von knapp 1,5 Mrd. Euro einpendeln, teilte die Dachgesellschaft Deutsches Interim Management am Donnerstag in Köln mit. Das wäre ein Anstieg von rund zehn Prozent.

Das Honorar eines Interim Managers liege derzeit im Schnitt bei einem Tagessatz von 1.150 Euro. Die Verband schätzt, dass die Anzahl der Interim Manager auch angetrieben durch die gute Konjunktur in diesem Jahr um 500 auf 7.500 Männer und Frauen ansteigen wird.

Aktiv sind die hoch qualifizierten Arbeitskräfte, deren Mandate in den Betrieben im Schnitt 160 Tage betragen, vor allem im Maschinenbau, der Automobilbranche und der IT/Telekommunikationsindustrie. Neben dem Projektmanagement stehen die Aufgabenbereiche Vakanzüberbrückung, Sanierung und Konzernumbau sowie Prozessoptimierung ganz oben auf der Rangliste.

Viele Auftraggeber wüssten um die Vorteile flexibler Beschäftigungslösungen und fragten dies verstärkt nach, erklärte DDIM-Vorstandschef Marei Strack. "Das Kapital des Interim Managers sind seine Erfahrungen und seine Handlungskompetenz", erklärte der DDIM Vorstandsvorsitzende Marei Strack.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro