Intelligente Stromzähler: Österreicher sind skeptisch

Digitale Stromzähler mit Fernablesung werden von der Mehrheit der Österreicher mit großer Skepsis beurteilt. Und fast jeder Sechste einer Umfrage glaubt nicht, dass die Geräte überhaupt einen Nutzen haben sollen.

Wien. Bis 2019 müssen mindestens 95 Prozent aller heimischen Haushalte über einen intelligenten Stromzähler verfügen. Die Österreicher stehen dem Smart Meter aber sehr skeptisch gegenüber. 17 Prozent sehen laut einer Umfrage bei 303 Personen, die im Rahmen eines EU-Projekts durchgeführt wurde, überhaupt keinen Nutzen. Auch dass man mit dem neuen Gerät Strom sparen kann, glauben die Konsumenten nicht.

"Laut dieser Befragung wird der Smart Meter von den Konsumenten kaum als geeignetes Werkzeug gesehen, um Strom und damit Kosten zu sparen", erklärte Peter Traupmann, Geschäftsführer der Energieagentur, am Donnerstag in einer Aussendung. Zwei von drei Befragten gaben an, dass sie sich über das Thema Smart Meter nicht gut informiert fühlen. Datenschutzbedenken und gesundheitliche Sorgen sind dagegen nicht so stark ausgeprägt.

Das mit EU-Mitteln finanzierte Projekt "USmartConsumer" will unter anderem eruieren, ob durch die digitalen Stromzähler neue Dienstleistungen entstehen können. In Österreich sieht die Energieagentur da momentan kein Potenzial. "Inwieweit sich aber das Energieeffizienzgesetz als Treiber von neuen Dienstleistungen erweisen wird, bleibt abzuwarten." Das Gesetz schreibt Energieversorgern Einsparungen bei ihren Energielieferungen vor.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen