Intel-Manager fordert Umdenken in der IT-Sicherheitsindustrie

Berlin - Der Chef der IT-Sicherheitsfirma Intel Security, Christopher Young, fordert ein Umdenken in der Branche, um der aktuellen Welle von Online-Angriffen Herr zu werden. Die Produkte verschiedener Anbieter müssten stärker miteinander verzahnt werden, forderte Young.

"Wir brauchen bei den Kunden eine Sicherheitsstruktur, in der man sich nicht auf jedes einzelne Produkt verlassen muss, sondern in der Lösungen unterschiedlicher Hersteller zusammenarbeiten."

Insgesamt gehe es bei Sicherheitslösungen aktuell einseitig zu sehr darum, Attacken zu verhindern, kritisierte Young. "Weil die IT-Infrastruktur so offen ist wie nie zuvor, müssen wir die Prioritäten ändern." Neben Verteidigung sollte der Fokus auch darauf liegen, erfolgte Angriffe zu entdecken und ihre Folgen schnell zu beseitigen. "Man kann sich nicht mehr darauf verlassen, dass man alle Probleme von vornherein verhindern kann", betonte der Manager.

Der Chip-Riese Intel hatte mit dem Kauf der IT-Sicherheitsfirma McAfee sein Geschäft mit IT-Sicherheit gestärkt und den Bereich unter dem Namen Intel Security zuletzt deutlich ausgebaut.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los