Intel-Manager fordert Umdenken in der IT-Sicherheitsindustrie

Berlin - Der Chef der IT-Sicherheitsfirma Intel Security, Christopher Young, fordert ein Umdenken in der Branche, um der aktuellen Welle von Online-Angriffen Herr zu werden. Die Produkte verschiedener Anbieter müssten stärker miteinander verzahnt werden, forderte Young.

"Wir brauchen bei den Kunden eine Sicherheitsstruktur, in der man sich nicht auf jedes einzelne Produkt verlassen muss, sondern in der Lösungen unterschiedlicher Hersteller zusammenarbeiten."

Insgesamt gehe es bei Sicherheitslösungen aktuell einseitig zu sehr darum, Attacken zu verhindern, kritisierte Young. "Weil die IT-Infrastruktur so offen ist wie nie zuvor, müssen wir die Prioritäten ändern." Neben Verteidigung sollte der Fokus auch darauf liegen, erfolgte Angriffe zu entdecken und ihre Folgen schnell zu beseitigen. "Man kann sich nicht mehr darauf verlassen, dass man alle Probleme von vornherein verhindern kann", betonte der Manager.

Der Chip-Riese Intel hatte mit dem Kauf der IT-Sicherheitsfirma McAfee sein Geschäft mit IT-Sicherheit gestärkt und den Bereich unter dem Namen Intel Security zuletzt deutlich ausgebaut.

Hannover (APA/dpa) - Die Netzbetreiber Tennet, Gasunie und Thyssengas wollen die Speicherung von erneuerbaren Energien in Gasnetzen vorantreiben. Zur großindustriellen Nutzung der sogenannten Power-to-Gas-Technologie ("Strom zu Gas") wollen sie daher eine 100 Megawatt (MW) starke Anlage in Ostfriesland bauen, wie eine Tennet-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.
 

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Ökostrom zu Gas - Deutsche Netzbetreiber planen 100-MW-Anlage

Berlin/Hannover (APA/Reuters/dpa-AFX) - Eine Häufung von Groß- und anderen Schäden bei Industriekunden zwingt den Versicherer Talanx zur Senkung seiner Gewinnprognose. Talanx geht für 2018 nun von einem Ergebnis von rund 700 Mio. Euro aus, teilte die Nummer drei unter den deutschen Versicherungskonzernen am Montagabend in Hannover mit. Das wären 150 Millionen weniger als bisher geplant.
 

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Industrie-Großschäden machen Versicherer Talanx zu schaffen

Thun (APA/awp/sda) - Der kriselnde Schweizer Solarzulieferer Meyer Burger unterzieht sich erneut einer Restrukturierung. Das Unternehmen verlagert einen wesentlichen Teil seiner weltweiten Vertriebs- und Servicefunktionen für Standard-Photovoltaik-Lösungen von Europa nach Asien, insbesondere nach China. Dies kostet erneut Stellen.
 

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Schweizer Solarzulieferer verlagert nach Asien, streicht Jobs