Instagram weitet Werbung aus - Daten aus Facebook-Profilen

Nutzer der US-Fotoplattform Instagram werden in Zukunft wahrscheinlich mehr Werbeanzeigen zwischen den Fotos ihrer Kontakte sehen. Die Foto-App weitet ihr Werbeprogramm aus, wie Instagram auf einem eigenen Blog für Firmenkunden ankündigte. Wo vorher nur ausgewählte Kunden wie Mercedes oder Levi's Anzeigen schalten konnten, sollen künftig alle Unternehmen werben können.

Anzeigen sollen künftig genauer auf die Nutzer zugeschnitten werden. Dazu will Instagram zusätzlich zu Alter, Geschlecht und Aufenthaltsort auch Informationen über Interessen seiner Nutzer auswerten. Dazu zählen auch Informationen aus den Facebook-Profilen der Nutzer. Facebook hat Instagram 2012 gekauft.

Instagram will auch neue Werbeformate einführen, bei denen Nutzer direkt etwas kaufen oder eine App herunterladen können. Bisher sind solche Kampagnen schwierig, weil man auf Instagram keine Links zu Webseiten einbinden kann. Ein Klick oder Kauf funktioniert daher für die 300 Millionen Instagram-Nutzer nur auf Umwegen.

Instagram will seine Werbeanzeigen über Facebooks bestehende Plattform vertreiben. Instagram-Werbung soll in den kommenden Monaten technisch in Facebooks Anzeigen-Verkauf eingebunden werden, hieß es in dem Ankündigung.

Wien/Lissabon (APA) - Noch heuer könnte es auf EU-Ebene eine Grundlage für die Besteuerung digitaler Betriebsstätten - und damit international tätiger Konzerne wie Amazon ohne Sitz in allen Ländern - geben, ist Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) nach seinem Gespräch mit Eurogruppen-Vorsitzenden Mario Centeno zuversichtlich. In dieser Frage sei man auf einer Linie. Die EU-Kommission arbeite an einer Definition.
 

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Löger hofft noch heuer auf EU-Bestimmung zu digitaler Betriebsstätte

Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Im französischen Rechtsstreit um Demonstrationen in Läden des US-Technologiekonzerns Apple haben sich Globalisierungsgegner des Netzwerkes Attac nach eigener Einschätzung durchgesetzt. Ein Gericht in Paris wies am Freitag das Ansinnen des US-Konzerns ab, Attac-Mitgliedern unter einer Strafandrohung von 150.000 Euro Aktionen in den französischen Geschäften zu verbieten.
 

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Kein Hausverbot für Globalisierungsgegner in Apple-Läden

Moskau (APA/dpa) - Der russische Milliardär Oleg Deripaska (50) gibt die Führung beim Aluminiumhersteller Rusal und dessen Mutter En+ ab. Hintergrund ist ein Machtkampf um den wichtigen Konzern Norilsk Nickel. Rusal kündigte am Freitag bei der Vorlage des Jahresberichts 2017 an, das Unternehmen wolle mit der Holding Interros des Oligarchen Wladimir Potanin um die Kontrolle über den Nickelproduzenten streiten.
 

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Oligarch Deripaska gibt Führung beim Aluminiumriesen Rusal ab