Insolvente PaperNet hat 9,3 Mio. Euro an Forderungen anerkannt

Wiener Neustadt/Wiener Neudorf - Im Zusammenhang mit der Insolvenz der PaperNet GmbH aus Wiener Neudorf haben 173 Gläubiger Forderungen von 11.631.645,97 Euro angemeldet, von denen laut AKV 9.338.218,82 Euro als zu Recht bestehend anerkannt wurden. Am Donnerstag fand die Berichts-, Prüfungs- und Sanierungsplantagsatzung in Wiener Neustadt statt.

Die Fortführung des Unternehmens wurde konkursgerichtlich bewilligt. Die Sanierungsplantagsatzung wurde auf den 23. Juli erstreckt, berichtete der AKV in einer Aussendung.

Über das Vermögen der PaperNet war am 30. April ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet worden. Das 1950 gegründete Unternehmen ist die österreichische Tochter des internationalen PaperlinX-Konzerns und beschäftigt sich mit dem Handel von Papier und Druck. Als Insolvenzursachen wurden wirtschaftliche Schwierigkeiten der Holdingmutter genannt. Den Gläubigern wurde eine 20-prozentige Quote zahlbar binnen zwei Jahren angeboten.

Erst Ende vergangener Woche hatte die zur Heinzel-Gruppe gehörende Europapier CE GmbH angekündigt, den Teilbetrieb Werbetechnik der insolventen PaperNet kaufen zu wollen. Diesem Vorhaben müssten aber noch die Wettbewerbsbehörden zustimmen. Ziel der Übernahme sei die Erweiterung des Bereichs Papiergroßhandel um ein neues Geschäftsfeld, hieß es in einer Aussendung. Eine entsprechende Vereinbarung ist laut der Gruppe bereits unterzeichnet worden.

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Wien/Berlin/Schwechat (APA) - Auf den einstigen Großaktionär von Air Berlin, die arabische Fluggesellschaft Etihad aus Abu Dhabi, kommt eine Klage zu, schreibt das "Manager Magazin" am Freitag online. Namhafte Gläubigervertreter machten Etihad für den Zusammenbruch von Air Berlin verantwortlich.
 

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Etihad droht Milliardenklage von Air-Berlin-Gläubigern

Washington (APA/Reuters) - Die Stimmung der US-Konsumenten hat sich zu Jahresanfang überraschend eingetrübt. Das Barometer für das Verbrauchervertrauen fiel im Jänner von 95,9 Zählern (Dezember) auf 94,4 Punkte, wie die Universität Michigan am Freitag auf Grundlage vorläufiger Zahlen mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten hingegen mit 97 Zählern gerechnet.
 

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