Insolvente Fill Metallbau streicht 31 Jobs

Ried im Innkreis (APA) - Die insolvente Fill Metallbau mit Sitz in Hohenzell hat eine Teilbetriebsschließung angekündigt. 31 Mitarbeiter werden voraussichtlich ihren Arbeitsplatz verlieren, berichteten am Freitag oö. Medien. Zum Großteil handle es sich dabei um Angestellte, die bei den geschlossenen Projekten in Großbritannien mitgearbeitet haben. Insgesamt bangen 238 Mitarbeiter um ihre Jobs.

Fill Metallbau baut und montiert Gebäudehüllen und Sonderkonstruktionen in ganz Europa. Anfang Oktober war beim Landesgericht Ried im Innkreis ein Antrag auf Eröffnung eines Sanierungsverfahrens ohne Eigenverwaltung eingebracht worden. Demnach stehen Aktiva von 8,1 Mio. Euro Passiva in der Höhe von 31,2 Mio. Euro gegenüber.

Zuerst hieß es, den 972 Gläubigern werde eine Quote von 30 Prozent binnen 2 Jahren angeboten. Bei der Tagsatzung Ende November wird entschieden, wie sich die Gläubiger verhalten. Das Angebot an sie wurde jetzt verschlechtert, berichteten die "Oberösterreichischen Nachrichten" (OÖN). Statt der 30 Prozent soll es nur mehr zehn Prozent innerhalb von sechs Monaten sowie fünf Prozent nach einem Jahr und fünf Prozent nach zwei Jahren geben. Die Einbringlichkeit von Forderungen ist laut "OÖN" falsch eingeschätzt worden.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen