Insolvente Fill Metallbau streicht 31 Jobs

Ried im Innkreis (APA) - Die insolvente Fill Metallbau mit Sitz in Hohenzell hat eine Teilbetriebsschließung angekündigt. 31 Mitarbeiter werden voraussichtlich ihren Arbeitsplatz verlieren, berichteten am Freitag oö. Medien. Zum Großteil handle es sich dabei um Angestellte, die bei den geschlossenen Projekten in Großbritannien mitgearbeitet haben. Insgesamt bangen 238 Mitarbeiter um ihre Jobs.

Fill Metallbau baut und montiert Gebäudehüllen und Sonderkonstruktionen in ganz Europa. Anfang Oktober war beim Landesgericht Ried im Innkreis ein Antrag auf Eröffnung eines Sanierungsverfahrens ohne Eigenverwaltung eingebracht worden. Demnach stehen Aktiva von 8,1 Mio. Euro Passiva in der Höhe von 31,2 Mio. Euro gegenüber.

Zuerst hieß es, den 972 Gläubigern werde eine Quote von 30 Prozent binnen 2 Jahren angeboten. Bei der Tagsatzung Ende November wird entschieden, wie sich die Gläubiger verhalten. Das Angebot an sie wurde jetzt verschlechtert, berichteten die "Oberösterreichischen Nachrichten" (OÖN). Statt der 30 Prozent soll es nur mehr zehn Prozent innerhalb von sechs Monaten sowie fünf Prozent nach einem Jahr und fünf Prozent nach zwei Jahren geben. Die Einbringlichkeit von Forderungen ist laut "OÖN" falsch eingeschätzt worden.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne