Insolvente a3 Wirtschaftsverlag GmbH mit Sitz in NÖ wird geschlossen

Mödling/Wiener Neustadt (APA) - Die in Konkurs befindliche a3 Wirtschaftsverlag GmbH mit Sitz in Mödling/NÖ wird geschlossen, ein entsprechender Beschluss wurde in der Ediktsdatei veröffentlicht. Masseverwalter Rupert Schenz habe die Schließung beantragt, berichtete der "Standard" am Donnerstag. "Ich versuche, das Unternehmen bestmöglich zu verwerten", wurde der Rechtsanwalt zitiert. Die Schließung habe wirtschaftliche Gründe.

Wenn es konkrete Interessenten gegeben hätte, die der Masse liquide Mittel zugeschossen hätten oder eine Kaution für den Fortbetrieb geleistet hätten, dann hätte es weitergehen können, so Schenz. Durch eine Weiterführung dürfe aber die Konkursmasse nicht gefährdet werden. Es gebe Interessenten für Assets, etwa für Markenrechte und "alles, was in einem Verlag verwertbar ist", sagte der Mödlinger Rechtsanwalt.

Der AKV hatte nach Konkurseröffnung am Landesgericht Wiener Neustadt von rund 60 Gläubigern, inklusive der beim insolventen Unternehmen beschäftigten Personen, berichtet. Dazu zählen laut den Kreditschützern 19 Angestellte und elf freie Mitarbeiter.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht