Insider - Tsipras hofft auf Einigung im Reformstreit am Mittwoch

Griechenland will einem Insider zufolge die Differenzen mit den internationalen Geldgebern über seine Reformvorschläge noch am Dienstag verringern, so dass Ministerpräsident Alexis Tsipras am Mittwoch eine Vereinbarung erzielen kann. Die Gespräche der Vertreter Griechenlands und seiner Geldgeber würden dazu im Laufe des Tages fortgesetzt.

Tsipras soll am Mittwoch in Brüssel am Rande des EU-Lateinamerika-Gipfels unter anderem mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Francois Hollande über eine Lösung des Schuldenstreits beraten. Die internationalen Geldgeber und die EU-Kommission prüfen derzeit die am Dienstag von Griechenland vorgelegten neuen Reformvorschläge.

EU-Vertreter sagten allerdings schon, die Vorschläge reichten für eine Einigung nicht aus. "Was sie übermittelt haben, genügt nicht, um den Prozess voranzubringen", erläuterte eine mit der Sache vertraute Person.

Aus griechischen Regierungskreisen hieß es, es seien "zwei zusätzliche Texte" an EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici übergeben worden. Diese sollten dazu dienen, die "Unstimmigkeiten" mit den Gläubigern von EU und IWF (Internationalem Währungsfonds) bei bestimmten Themen zu "überwinden". Dabei gehe es "einerseits um Fragen der Staatsfinanzen und andererseits um die Festlegung auf einen Plan für einen realistischen Umgang mit den griechischen Schulden".

In den vorgelegten Papieren geht es um Reformen, Athen fordert aber auch erneut die Verwendung von 10,9 Mrd. Euro aus dem griechischen Bankenrettungsfonds, die es auf Druck der Gläubiger im Februar an den Europäischen Rettungsfonds ESM zurückübertragen musste. Wie aus EU-Kreisen verlautete, will Athen auch Schulden gegenüber der Europäischen Zentralbank (EZB) auf den EMS übertragen lassen, um diese später zurückzuzahlen. Eigentlich stünden im Juli und August Zahlungen von 6,7 Mrd. Euro an die Zentralbank an.

Darüber hinaus diskutiert Griechenland mit seinen Gläubigern bereits eine mögliche Verlängerung des aktuellen Hilfsprogramms bis März 2016, wie AFP aus EU-Kreisen erfuhr. Es wäre bereits die dritte Verlängerung.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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