Insider: Lufthansa-Manager Kratky wird neuer Austrian-Chef

Insider: Lufthansa-Manager Kratky wird neuer Austrian-Chef

Lufthansa -Passage-Vorstand Kay Kratky wird Unternehmenskreisen zufolge neuer Chef der Konzern-Fluglinie Austrian. Kratky werde den derzeitigen Austrian-Airlines-Chef Jaan Albrecht ablösen, sagte eine mit den Planungen vertraute Person am Dienstag zu Reuters.

Kratky leitet seit vier Jahren im Vorstand der Lufthansa-Passagiersparte das Ressort Frankfurt und Flight Operations. Ein Lufthansa-Sprecher wollte sich nicht zu der Personalie äußern.

Verlust eingedämmt

Die Lufthansa hat im reiseschwachen Auftaktquartal dank besserer Ergebnisse im Passagier- und Frachtgeschäft den operativen Verlust eingedämmt. Der Betriebsverlust (adjusted Ebit) habe in den ersten drei Monaten 167 Millionen Euro betragen nach einem Fehlbetrag von 240 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wie die Lufthansa am Dienstag mitteilte. "Alle operativen Geschäftsfelder konnten ihre Ergebnisse im ersten Quartal steigern", sagte Konzernfinanzchefin Simone Menne. Insbesondere Swiss, Lufthansa Cargo und Lufthansa Passage entwickelten sich positiv. Der Umsatz zog um acht Prozent auf knapp sieben Milliarden Euro an.

Im Gesamtjahr strebt der Vorstand weiterhin einen Betriebsgewinn von mehr als 1,5 Milliarden Euro an. Aufgrund der Geschäftsentwicklung der letzten Wochen sei es unwahrscheinlich, die Prognose deutlich zu übertreffen. Die Kosten für den Konzernumbau und Streiks sind in der Prognose nicht mitgerechnet. Allein letztere dürften sich im ersten Halbjahr auf 100 Millionen Euro summieren, hatte Konzernchef Carsten Spohr vorige Woche gesagt. Im Jahr 2014 beliefen sie die Belastungen bereits auf 230 Millionen Euro. Airlines fahren im reiseschwachen Jahresauftaktquartal meist rote Zahlen ein. Geld wird erst in der Sommer-Hochsaison verdient.

Der Absturz einer Maschine von Germanwings belastet die Lufthansa finanziell nicht, da die meisten Schäden versichert sind. Der Unfall habe so gut wie keinen Einfluss auf die Buchung bei der Lufthansa gehabt, und bei Germanwings selbst sei es zu einer vorübergehenden Buchungsdelle gekommen, erklärte die Lufthansa. Am 24. März war ein Airbus von Germanwings mit 150 Menschen an Bord über den französischen Alpen abgestürzt. Nach Aussagen der Ermittler brachte der Copilot die Maschine absichtlich zum Absturz. Er soll in den vergangenen Jahren unter Depressionen gelitten haben und zuletzt krank geschrieben gewesen sein.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"