Insider: Iran will Ölförderung vorerst nicht kappen

er Iran will einem Insider zufolge seine Ölförderung zunächst nicht deckeln. Der Opec-Staat sei erst dann bereit zu Gesprächen über einen solchen Schritt, wenn die Produktion wieder auf dem Niveau sei, das sie vor den internationalen Sanktionen erreicht habe, sagte eine mit der iranischen Politik vertraute Person am Dienstag.

D "Wir haben das Niveau noch nicht erreicht, das wir vor den Sanktionen hatten", sagte der Insider. "Unsere Situation unterscheidet sich stark von der anderer Länder."

Auch Aserbaidschan erteilte einer Obergrenze für die Ölförderung eine Absage. Das Land habe keine derartigen Pläne, sagte der Vize-Ölminister Natik Abbassow.

Russland und die drei Opec-Staaten Saudi-Arabien, Katar und Venezuela hatten sich am Dienstag darauf geeinigt, die Förderung auf dem Januar-Niveau einzufrieden. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass sich weitere Länder beteiligen.

Die Sanktionen gegen den Iran waren nach der Einigung auf ein Atomabkommen im Januar weitgehend aufgehoben worden. Auf dem Rekordhoch 2011 hatte der Iran insgesamt mehr als drei Millionen Barrel Öl pro Tag exportiert. Mit den schärferen Sanktionen im Jahr darauf sanken die Ausfuhren auf etwas mehr als eine Million.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro