Insider: Gasnetztochter von OMV lockt Investoren an

Die in Teilen zum Verkauf gestellte Gasnetztochter des österreichischen Erdöl- und Gaskonzerns OMV hat Insidern zufolge das Interesse mehrerer Investoren angezogen. An der vermutlich im März beginnenden Auktion von bis zu 49 Prozent der Anteile von Gas Connect Austria werde sich wohl ein Konsortium aus dem Versicherer Allianz und Borealis Infrastructure beteiligten, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.

Allianz und die zum kanadischen Pensionsfonds OMERS gehörende Borealis hatten 2013 bereits die tschechische Gasnetztochter von RWE, Net4Gas, übernommen. Den Insidern zufolge wird Gas Connect Austria inklusive Schulden mit 500 bis 750 Millionen Euro bewerten. Das Unternehmen betreibt Pipelines mit einer Länge von ca. 900 Kilometern.

Der Verkaufsprozess wird laut Insidern von Citi organisiert. Die Bank lehnte am Mittwoch eine Stellungnahme ebenso ab wie Allianz und Borealis. Als weitere mögliche Interessenten gelten der belgische Gasnetzbetreiber Fluxys, der tschechische Versorger EPH und First State Investment, die zur Commonwealth Bank of Austria (CBA) gehören. Von den Unternehmen war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro