Insider - Foxconn will weniger für Sharp auf Tisch legen

Der Apple-Zulieferer Foxconn will Insidern zufolge weniger für die Übernahme des angeschlagenen japanischen Elektronikkonzern Sharp ausgeben. Foxconn wolle die ursprünglich vorgesehene Summe von 489 Mrd. Yen (knapp 3,9 Mrd. Euro) um 795 Mio. Euro reduzieren, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen am Dienstag.

Die Zeitung "Sankei" berichtete, das unter dem Namen Hon Hai Precision Industry börsennotierte Unternehmen wolle den Betrag sogar um 1,6 Mrd. Euro kürzen. Foxconn und Sharp waren für eine Stellungnahme nicht erreichbar.
Foxconn will rund zwei Drittel an dem Verluste schreibenden japanischen Traditionsunternehmen übernehmen. Ursprünglich sollte das Geschäft schon Ende Februar über die Bühne gehen. In letzter Minute wurde jedoch bekannt, dass Sharps Fehlbetrag im Geschäftsjahr zu Ende März deutlich höher ausfallen wird als zunächst erwartet. Der Smartphone- und Fernseherhersteller Sharp kämpft mit scharfer Konkurrenz aus China und Südkorea. Zudem konnte Sharp seit langer Zeit nicht mehr mit Innovationen aufwarten.

Frankfurt (APA/Reuters) - Börsianer dürften in der neuen Woche bange Blicke nach Frankfurt werfen. Dort entscheidet die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag über ihren weiteren geldpolitischen Kurs und hat damit auch das Wohl und Wehe des Aktienmarktes in der Hand. Erwartungen, dass die Zentralbank bald die Zinsen erhöht, hatten den Euro zuletzt auf ein Drei-Jahres-Hoch getrieben und den Dax zeitweise ausgebremst.
 

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EZB-Chef Draghi hält die Anleger in Atem

Bochum/Essen (APA/Reuters) - Thyssenkrupp-Gegner und -Befürworter haben sich anlässlich der Haufversammlung von Thyssenkrupp wegen der Zerschlagung des Mischkonzerns nichts geschenkt. Wie erwartet gab es scharfe Kritik von Investoren am Kurs von Vorstandschef Heinrich Hiesinger, der kein Freund einer Aufspaltung ist.
 

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Heftiger Schlagabtausch der Investoren auf Thyssen-HV

München (APA/Reuters) - Nach Schätzungen von Versicherungsmathematikern kommen auf die Assekuranz nach dem Orkan "Friederike" in Deutschland Zahlungen von rund 800 Mio. Euro zu. Das ergebe sich aus dem Modell, mit dem die Kölner Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) die Kosten von Stürmen in Deutschland berechnet, erklärte Versicherungsmathematiker Onnen Siems am Freitag.
 

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"Friederike" verursacht 800 Millionen Euro Schaden