Insider - Deutsche Bank beurlaubt fünf hochrangige Mitarbeiter

Die Deutsche Bank hat einem Insider zufolge fünf hochrangige Berater ihrer Vermögensverwaltungssparte vor die Tür gesetzt. In Genf seien drei und in Frankfurt zwei Mitarbeiter beurlaubt worden, sagte eine mit dem Fall vertraute Person am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Bei internen Kontrollen seien Hinweise auf Regelverstöße festgestellt worden. Es bestehe der Verdacht, dass sich die Mitarbeiter bereichert hätten. Ein Sprecher der Deutschen Bank wollte sich zu dem Fall, über den das Finanz-Blog "Inside Paradeplatz" zuerst berichtet hatte, nicht äußern.

Die Mitarbeiter seien bei Deutschlands größtem Geldhaus für die Betreuung vermögender Kunden aus den Golfstaaten zuständig gewesen, sagte die mit dem Vorgang vertraute Person. Kunden seien durch die Regelverstöße jedoch nicht geschädigt worden, sondern vermutlich nur die Bank. Das Geldhaus werde die Vorgänge im Rahmen interner Ermittlungen weiter untersuchen. Außerdem habe das Frankfurter Institut die Bankenaufseher Finma und BaFin sowie die Polizei-Behörden informiert.

Wien/Lissabon (APA) - Noch heuer könnte es auf EU-Ebene eine Grundlage für die Besteuerung digitaler Betriebsstätten - und damit international tätiger Konzerne wie Amazon ohne Sitz in allen Ländern - geben, ist Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) nach seinem Gespräch mit Eurogruppen-Vorsitzenden Mario Centeno zuversichtlich. In dieser Frage sei man auf einer Linie. Die EU-Kommission arbeite an einer Definition.
 

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Löger hofft noch heuer auf EU-Bestimmung zu digitaler Betriebsstätte

Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Im französischen Rechtsstreit um Demonstrationen in Läden des US-Technologiekonzerns Apple haben sich Globalisierungsgegner des Netzwerkes Attac nach eigener Einschätzung durchgesetzt. Ein Gericht in Paris wies am Freitag das Ansinnen des US-Konzerns ab, Attac-Mitgliedern unter einer Strafandrohung von 150.000 Euro Aktionen in den französischen Geschäften zu verbieten.
 

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Kein Hausverbot für Globalisierungsgegner in Apple-Läden

Moskau (APA/dpa) - Der russische Milliardär Oleg Deripaska (50) gibt die Führung beim Aluminiumhersteller Rusal und dessen Mutter En+ ab. Hintergrund ist ein Machtkampf um den wichtigen Konzern Norilsk Nickel. Rusal kündigte am Freitag bei der Vorlage des Jahresberichts 2017 an, das Unternehmen wolle mit der Holding Interros des Oligarchen Wladimir Potanin um die Kontrolle über den Nickelproduzenten streiten.
 

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Oligarch Deripaska gibt Führung beim Aluminiumriesen Rusal ab