Insider - Deutsche Bank beurlaubt fünf hochrangige Mitarbeiter

Die Deutsche Bank hat einem Insider zufolge fünf hochrangige Berater ihrer Vermögensverwaltungssparte vor die Tür gesetzt. In Genf seien drei und in Frankfurt zwei Mitarbeiter beurlaubt worden, sagte eine mit dem Fall vertraute Person am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Bei internen Kontrollen seien Hinweise auf Regelverstöße festgestellt worden. Es bestehe der Verdacht, dass sich die Mitarbeiter bereichert hätten. Ein Sprecher der Deutschen Bank wollte sich zu dem Fall, über den das Finanz-Blog "Inside Paradeplatz" zuerst berichtet hatte, nicht äußern.

Die Mitarbeiter seien bei Deutschlands größtem Geldhaus für die Betreuung vermögender Kunden aus den Golfstaaten zuständig gewesen, sagte die mit dem Vorgang vertraute Person. Kunden seien durch die Regelverstöße jedoch nicht geschädigt worden, sondern vermutlich nur die Bank. Das Geldhaus werde die Vorgänge im Rahmen interner Ermittlungen weiter untersuchen. Außerdem habe das Frankfurter Institut die Bankenaufseher Finma und BaFin sowie die Polizei-Behörden informiert.

Wien (APA) - Die Medien- und Werbebranche macht mobil gegen die Werbeabgabe. Man möchte die derzeit laufenden Koalitionsgespräche nutzen, eine Abschaffung der ungeliebten Steuer zu erwirken. Am Donnerstag rief man bei einer Pressekonferenz einen "nationalen Schulterschluss" von neun Branchenverbänden aus. "Wir sind eine Bewegung, nicht nur in der Politik gibt es das", so VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger.
 

Newsticker

Werbeagabe - Kommunikationsbrache formiert sich für Abschaffung

Essen (APA/dpa) - Im dem seit Jahren dauernden Machtkampf bei Aldi Nord rückt die Stunde der Entscheidung näher. Das Schleswig-Holsteinische Oberverwaltungsgericht verhandelt heute, Donnerstag, darüber, wie viel Einfluss die Familie des verstorbenen Gründersohns Berthold Albrecht künftig noch bei dem Diskonter haben wird.
 

Newsticker

Im Familienkrach bei Aldi Nord naht die Stunde der Wahrheit

Caracas/Santa Cruz (APA/Reuters) - Angesichts der schlechten Budgetlage in Venezuela bemüht sich der staatliche Ölkonzern PDVSA um Kredite aus dem Ausland. Es würden Gespräche mit dem russischen Unternehmen Rosneft, der italienischen Eni, der spanischen Repsol und dem norwegischen Konzern Statoil geführt, sagte der PDVSA-Vizepräsident der Gassparte, Cesar Triana, der Nachrichtenagentur Reuters.
 

Newsticker

Venezuelas staatlicher Ölkonzern PDVSA ringt um Kredite aus Ausland