Insider: Barclays will iberisches Kreditkartengeschäft verkaufen

Die britische Großbank Barclays will nach Informationen von Insidern ihr Kreditgartengeschäft in Spanien und Portugal verkaufen. Zu den Interessenten zählten die spanischen Geldhäuser Santander, Bankinter und Banco Popular sowie der US-Finanzinvestor Apollo, sagten mit den Plänen vertraute Personen am Dienstag. Barclays habe um nicht bindende Gebote für die Kreditkarten-Aktivitäten in Portugal und Spanien bis zum 19. Januar gebeten. Auf eine Vereinbarung hofften die Briten bis Ende März. Das iberische Kreditkartengeschäft könnte für 300 bis 600 Millionen Euro den Besitzer wechseln. Keines der genannten Unternehmen wollte sich dazu äußern.

Barclays hat bereits in Spanien und Portugal seine Privat- und Geschäftskundensparten veräußert. Das von immer neuen Skandalen erschütterte Institut befindet sich mitten im Umbau und trennt sich dabei von Geschäftsteilen. 19.000 Stellen werden gestrichen. Ziel von Barclays ist es, sich wieder stärker auf das Kerngeschäft zu konzentrieren.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne