EU stellt sich auf längere Brexit-Übergangsphase ein

Brüssel (APA/Reuters) - Großbritannien wird EU-Vertretern und Diplomaten zufolge nach dem Brexit eine längere Übergangsphase benötigen als offiziell geplant. "Niemand glaubt, dass die Übergangsphase bis Ende 2020 ausreicht", sagte ein hochrangiger EU-Vertreter am Donnerstag.

Man wolle London in den laufenden Verhandlungen aber nicht sofort eine Verlängerung anbieten, sondern sich das Zugeständnis für später als Trumpf aufbewahren. Grund für die neue Einschätzung sind nach Aussagen von mit der Situation vertrauten Personen und Diplomaten eine Reihe ungelöster Probleme in den Gesprächen wie etwa der künftige Status der irischen Grenze. Da die Regierung von Theresa May gleichzeitig öffentlich darüber streite, was für eine Art von Handelsbeziehung zur EU sie nach 2020 wolle, seien viele in Brüssel von einer Verlängerung überzeugt.

Die Gespräche der Unterhändler beider Seiten laufen seit Dienstag in Brüssel. Für Freitag ist eine Pressekonferenz dazu mit EU-Vertreter Michel Barnier geplant. In den Gesprächen geht es um die Übergangsphase nach dem EU-Austritt im März 2019 für das Königreich. In der Zeit dürfte Großbritannien noch Teil der Zollunion und des EU-Binnenmarktes bleiben, in dem 500 Millionen Menschen leben.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach