Insider: Computerkonzern Dell erwägt Börsen-Comeback

Round Rock (Texas) (APA/Reuters) - Der Computerkonzern Dell spielt nach Informationen eines Insiders derzeit diverse strategische Optionen durch. Dazu zählten ein Comeback an der Börse und Zukäufe, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person am Donnerstag. Das Unternehmen habe eine Liste mit möglichen Übernahmezielen angefertigt. Mit dem Schritt wolle der Konzern seinen Cashflow erhöhen und sein Wachstum ankurbeln.

Dell denke auch über den Verkauf des Geschäftsbereichs Pivotal Software und eine Transaktion mit seiner Softwaresparte VMware nach. Das Direktorium des Computerkonzerns wolle noch in diesem Monat zusammenkommen und darüber beraten. Bei Dell war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Firmengründer Michael Dell hatte den Computerhersteller 2013 für 25 Milliarden Dollar von der Börse genommen, um den Konzernumbau fernab der Öffentlichkeit zu forcieren. 2016 übernahm Dell den Speicher-Spezialisten EMC für 67 Milliarden Dollar.

Davos/Moskau (APA/AFP) - Russlands Regierungschef Dmitri Medwedew hat mit einem Boykott des Weltwirtschaftsforums in Davos im Jänner gedroht, sollten wichtige russische Geschäftsleute dort nicht willkommen sein. Er reagierte damit am Dienstag auf einen Pressebericht. Demnach sollen auf Druck der USA mehrere russische Geschäftsleute gebeten worden sein, im kommenden Jahr nicht an der Konferenz in Davos teilzunehmen.
 

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Russland droht mit Boykott des Weltwirtschaftsforums

Wien (APA) - Am vierten Tag des Telekom/Valora-Prozesses gegen die Ex-Lobbyisten Peter Hochegger und Walter Meischberger sowie den Ex-Telekom-Austria-Vorstand Rudolf Fischer ging es heute viel um einen Mann, der gar nicht angeklagt ist: Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (ÖVP/FPÖ), für den die Telekom beispielsweise Umfragen zu seinem Image und Privatleben bezahlte.
 

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Telekom/Valora - Privatflug mit Grasser, Weitflug mit Hühnern

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission hat einen Notfallplan für den Fall eines Scheiterns der Brexit-Verhandlungen verabschiedet. Er enthält "eine begrenzte Zahl von Notfallmaßnahmen in vorrangigen Bereichen", wie die EU-Behörde am Dienstag mitteilte.
 

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EU veröffentlicht Notfallplan für Scheitern von Brexit-Verhandlungen